Leserbriefe

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3 Kommentare

  1. Vielen Dank an das OPUS Team für die Freikarten ! Wir hatten bislang wunderschöne Vorstellungen in Saarbrücken mit dem Neujahrskonzert und in Trier mit “La Bohème” genießen dürfen ! Und auf die nächste Tour freuen wir uns? auch schon. Das Opus Abo lohnt sich natürlich allein wegen der tollen Beiträge und die OPUS Card bietet so fantastische Möglichkeiten an exclusiven Veranstaltungen teilzunehmen!
    EINFACH GENIAL!!!

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    da ist man je nach Temperament fassungslos oder empört: Unser forscher Ministerpräsident lässt sich für die Öffnung der Grenzen feiern (deren Schließung er zuvor mit seinem Sheriff Bouillon eifrig betrieben hat), und dann kommen die ersten Franzosen zu Fuß zur Grenze und „müssen“ (!!!) zurückgewiesen werden, weil sie in Kleinblittersdorf Lebensmittel einkaufen wollten.
    Cofidis 19 wird weder durch Menschen übertragen, die auf Parkbänken Bücher lesen, noch durch Familien,die auf einer Wiese picknicken, noch durch Franzosen, die in Kleinblittersdorf einkaufen – vorausgesetzt, sie halten die Abstandsregeln ein.
    Kontaktbeschränkungen sind notwendig,Ausgangssperren nicht. Tatkraft und Entscheidungsfreude wünscht man sich bei Politikern. Wenn sie Selbstzweck werden oder sich gar mit Dummheit paaren,richten sie Schaden an. Ressentiments gegenüber Franzosen hier, gegenüber Deutschen dort – da ist schon vieles entstanden,was man mit einer Portion Verstand hätte verhindern können.
    Löffeln Sie die trübe Brühe aus, Herr Ministerpräsident und Herr Innenminister.

    Herzliche Grüße an die Redaktion und danke für ein paar sehr treffende Kommentare und Artikel.

    Konrad Reinert

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Es ist, denke ich, nicht so wichtig, wie sich der saarländische Innenminister im Detail zur für ihn (und wohl nur für ihn) zwingend notwendigen Schließung bzw. Überwachung aller Grenzübergänge zu Frankreich geäußert hat. Der große Fehler war, die Bundespolizei herbeizubitten. Ortsansässige und ortskundige Beamtinnen und Beamte verfügen – neben dem selbstverständlichen Willen, ihre Pflichten zu erfüllen – im Zweifel in den zahlreichen sensiblen Situationen über mehr Fingerspitzengefühl. Dass sie nicht imstande sind, eine lückenlose Kontrolle sicherzustellen, wäre in dieser besonderen Lage doch gerade ein Vorteil.

    Eine Anekdote: Am Nachmittag des 1.Mai überholte mich auf einem Spaziergang im Spicherer Wald ein Fahrzeug der Bundespolizei. Eine junge Frau, ein junger Mann stiegen aus, grüßten freundlich und sagten, hier müsse irgendwo eine – allerdings unsichtbare – Grenze sein. Ich erzählte ein wenig über die besondere Situation, die Historie der Spicherer Höhen usw. Sie bedankten sich für die ihnen bislang unbekannten Informationen, fanden die Grenze nicht, wendeten und fuhren auf sicheren, wahrscheinlich deutschen Wegen zurück. Ich durfte ohne Ausweiskontrolle weitergehen, ohne zu wissen, ob ich mich gerade in Deutschland oder Frankreich befand. – Warum patrouilliert am 1. Mai 2020, genau 150 Jahre nach dem grauenvollen deutsch-französischen Krieg, deutsche Bundespolizei in den Wäldern der Spicherer Höhen?

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