ZKM täglich auf Sendung

© Nam June Paik; Foto © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Foto: Galerie Schüppenhauer

(red.) Aufgrund der aktuellen Situation und der damit einhergehenden Schließung des Hauses geht das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ab sofort verstärkt digital auf Sendung. Wöchentlich wird zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Kultur und ZKM berichtet und in die Vergangenheit, insbesondere aber in die Zukunft geblickt.

Die derzeitige Verbreitung von COVID-19 verändert in vielen Ländern rund um den Globus das tägliche private und berufliche Leben. Die erforderliche Reduktion der Sozialkontakte, die damit einhergehende Schließung der Kulturinstitutionen und damit auch des ZKM als Orte des öffentlichen Lebens erfordern nun eine Verlagerung der Öffentlichkeit ins Netz.

Mit einem wöchentlichen Programm wird das ZKM in der kommenden Zeit in den verschiedensten Formaten und, über die dem ZKM zur Verfügung stehenden Kanäle, Wissenswertes zu Themen aus Kunst, Kultur und Gesellschaft senden und so dazu beitragen, dass Kultur in diesen Zeiten lebendig bleibt und von zuhause aus für alle Interessierten zugänglich ist.

Der Montag widmet sich der allgemeinen Situation der Kultur in Zeiten der Krise: “ZKM, Karlsruhe, Europa und die Welt, wir teilen die wichtigsten Entwicklungen.” Nachhaltigkeit steht ganz im Fokus des Dienstags – Initiativen, Gespräche und auch Buchempfehlungen werden hier angeboten, mit dem Ziel über die online Kanäle mit der Bevölkerung in einen Austausch zu treten. WednesdAI – der Mittwoch steht ganz im Zeichen der KI. Hier befasst sich das Team das ZKM mit dem Thema der Künstlichen Intelligenz aus der Perspektive von Kunst und Gesellschaft. Einen Blick zurück bietet der Throwback-Thursday: Unter dem Motto „Wisst ihr noch…?“ wird die Geschichte des ZKM und seiner Veranstaltungen Revue passieren gelassen.

Das Wochenende ist den Ausstellungen gewidmet: Sei es eine Führung mit dem Künstler, Kurator und Medienrebell Peter Weibel durch die kürzlich beendete Präsentation seines Gesamtwerks in der Ausstellung respektive Peter Weibel, durch Writing the History of the Future, die aktuelle Sammlungsausstellung des ZKM, oder durch die Computerspiele-Plattform zkm_gameplay.the next level.

Aktuell arbeitet das ZKM daran, die Medizin in der Forschung zum Corona-Virus zu unterstützen. Das verteilte Computerprojekt Folding@home (oft auch kurz F@H oder FAH) wird gerade in vollem Umfang für die Erforschung der Proteinstruktur des Corona Virus eingesetzt, um die Bewegungsmuster und somit seine Wirkungsweise und mögliche Schwachstellen zu verstehen. Das Projekt macht sich, im Rahmen des Volunteer-Computing, die ungenutzten Verarbeitungsressourcen von Hunderttausenden von Personalcomputern zunutze, die sich im Besitz von Freiwilligen befinden, welche die Software auf ihren Systemen installiert haben. Während die Mitarbeiter*innen des ZKM im Homeoffice arbeiten, werden am ZKM ungenutzte Computer und deren Rechenkapazitäten für das Projekt aktiviert.

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