Veranstaltungen der Kunsthalle Mannheim September 2017

Sonntag, 03. September 2017, 15 Uhr

Der Skulpturenweg im Luisenpark. Ein Kunstspaziergang

Themenführung im Luisenpark mit Denise Koch

Treffpunkt: Haupteingang im Luisenpark (nach Einlass an der Kasse), Theodor-Heuss-Anlage 2, Mannheim

Kunst und Natur in einem harmonischen Dialog zu vereinen – dieses Konzept geht im Mannheimer Luisenpark auf. In den weitläufigen Gartenanlagen sind eine Vielzahl von Skulpturen und Plastiken zu sehen. Sie sind überwiegend Teil des Heinrich-Vetter-Skulpturenwegs, der vor mehr als zwanzig Jahren eröffnet wurde. Die Kunsthalle Mannheim bietet in der schönen Jahreszeit wieder einstündige Führungen zu den unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an und lädt zu überraschenden Begegnungen mit figürlichen und abstrakten Kunstwerken inmitten grüner Natur ein.

Kosten: Eintritt Luisenpark plus Führungsgebühr 3 € (bitte passend entrichten).

 

Dienstag, 05. bis Donnerstag, 07. September 2017

In der Veranstaltungsreihe „On the Move“:

Graffiti-Casting an der Tulla

Veranstaltungsort: Tulla-Schule, Mannheim, Tullastraße 25

In der letzten Woche der Sommerferien haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 der Mannheimer Tulla-Schule die Möglichkeit, mit Graffiti-Künstler Christoph Ganter in einem dreitägigen Workshop Wandbilder zu gestalten.

Den Jugendlichen wird die Kunst der Street-Art vermittelt, im Anschluss haben sie die Möglichkeit für eigene politische oder poetische Stellungnahmen, die sie mit aufgesprühten Texten und Bildern erzeugen. Auf diese Weise wird den jungen Kunstschaffenden der Umgang mit Bildkunst außerhalb eines Museums nahegebracht.

Der Workshop für die Tulla-Schüler findet im Rahmen des Sommerferienprogramms der Kunsthalle Mannheim statt. Unter Leitung des Graffiti-Profis Christoph Ganter und der Kunstpädagogin Dorothea Fogt will der Crash-Kurs jungen Talenten eine Möglichkeit bieten, anderen zu zeigen, was in ihnen steckt.

Christoph Ganter ist als Graffitikünstler unter dem Pseudonym Jeroo (JDI‘s Crew) bekannt. Er hat bereits 1993 begonnen, Graffitis zu sprühen und stellt seit 2003 auch Leinwände her. Mit seinem markanten Stil und seinem kontinuierlichen Output hat er sich auch international einen Namen gemacht.

 

Donnerstag, 21. September 2017, 19.30 Uhr

In der Reihe „Film & Kunst“:

Beuys

Veranstaltungsort: Cinema Quadrat, Collini-Straße 1 (Collini Center), Mannheim

D 2017, Regie: Andres Veiel, 107 Min., Dokumentarfilm

Längst ist Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fett-Ecke, zur Ikone geworden. Seine Werke sind in zahlreichen Museen rund um die Welt vertreten, und seine Idee der „sozialen Plastik“ sowie der von ihm „erweiterte Kunstbegriff“ haben die Kunst im späten 20. Jahrhundert nachhaltig beeinflusst. Nun wagt sich der Regisseur Andres Veiel an ein filmisches Porträt des legendären Künstlers, der 1986 gestorben ist. Nach dreijähriger Recherche und Sichtung von etwa 450 Stunden bisher unerschlossenen Video- und Audiomaterials ist ihm ein ungewöhnlich eindringlicher Dokumentarfilm gelungen. Veiel kommt überwiegend mit Archivaufnahmen aus und stellt die Ideen und Motive von Beuys‘ Wirken in den Vordergrund. Er lässt die Filmzuschauer immer wieder direkt ins Gesicht des Mannes schauen, der unentwegt diskutierte und provozierte. Dieses Gesicht zeigt Verletzlichkeit, Tatendrang und Erschöpfung, aber auch immer wieder ein herzliches, befreiendes Lachen. „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ fragt Beuys – und lacht. Lassen Sie sich anstecken von den visionären Ideen des Künstlers Joseph Beuys, die auch nach über 30 Jahren kaum aktueller sein könnten.

Vor dem Film gibt Dr. Sebastian Baden, Kurator für zeitgenössische Kunst an der Kunsthalle Mannheim, eine kurze Einführung in das Werk von Joseph Beuys.

Eintritt: 8 € regulär, 6 € ermäßigt, 5 € Mitglieder Cinema Quadrat/Förderkreis Kunsthalle

 

Freitag, 29. September 2017, 19 Uhr

In der Veranstaltungsreihe „On the Move“:

Schirin Kretschmann: Nomadische Kompetenzen

Künstlergespräch und Interventionen im Stadtraum Mannheim

Veranstaltungsort: Zeitraumexit, Hafenstraße 68, Mannheim

Kollektives Mitmachen ist bei den Interventionen von Schirin Kretschmann im öffentlichen Raum gefragt: Die Künstlerin arbeitet im Spannungsfeld von malerischer Installation und Grenzbereichen zu prozessualen Werkformen. Mit ihrer Arbeit sucht sie Widerstand in realen Räumen, Orten und Situationen. Dabei setzt Kretschmann sogenannte „nomadische Kompetenzen“ ein, indem sie spezifische Ressourcen vor Ort nutzt. Diese lauten etwa „selbsttätige Bewegung“ oder „unabhängige Orientierung“, durch ein „Sich-Einlassen auf die Gegebenheiten“ und „nachhaltige Verwendung“ von Materialien.

Schirin Kretschmann (*1980 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Berlin. Von 2000 bis 2006 studierte sie Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Leni Hoffmann und bei Prof. Axel Heil. 2014 erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.

Das Projekt findet im September an verschiedenen Orten in Mannheim statt. Kretschmann entwickelt eigens für Mannheim ortsspezifische und performative Arbeiten. In einem Künstlergespräch am 29. September stellt sie ihre Arbeit vor und diskutiert diese mit den Besucherinnen und Besuchern.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos und alle Termine finden Sie unter kunsthalle-mannheim.de.

Die Kunsthalle Mannheim ist bis Ende 2017 geschlossen

Quelle/Foto:(C)Kunsthalle Mannheim

 

 

 

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