Theater Überzwerg – Programm im Februar

Anna Bernstein inDas Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften © Fotos: Uwe Bellhäuser

Termine Februar 2020 

AUFFÜHRUNGEN des überzwerg-Theater am Kästnerplatz:

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INS NORDLICHT BLICKEN 

Von Cornelia Franz 

Bühnenfassung von Annalena Küspert und Manuel Braun 

Regie: Stephanie Rolser 

Ausstattung: Dorotha Wünsch 

Spiel: Gerrit Bernstein, Nicolas Bertholet, Eva Coenen 

Spieldauer: 90 min. 

Sa 01.02 19:30 Uhr INS NORDLICHT BLICKEN

Im Jahr 2011 geht der 17jährige Pakkutaq Wildhausen als blinder Passagier an Bord des Kreuzfahrtschiffs MS Alaska. Hinter sich lässt er das „langweiligste Leben im langweiligsten Dorf der Welt“. Gemeint ist damit Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, in der er die letzten acht Jahre seines Lebens verbracht hat. Dort begleiten ihn das Erwachsenwerden, ein alkoholkranker Vater, Zukunftsängste und verwirrte Gefühle. Grönland bietet ihm keine Zukunft. Pakkutaq ergreift die Chance und lässt sein altes Leben und Grönland hinter sich. Aber auf der Überfahrt kommt es zu einem dramatischen Ereignis. 

Neun Jahre später, im Jahr 2020, ist Grönland wieder das Ziel der MS Alaska: eine immer grüner werdende Insel, das ewige Eis dramatisch geschmolzen. An Bord ist wieder Pakkutaq Wildhausen, allerdings mit neuer Identität. Er ist auf einer Reise in die Vergangenheit und muss sich dabei seinem dunklen Geheimnis stellen. Und er trifft das Mädchen Shary, die noch einmal das Grönland ihrer Eltern sehen möchte, bevor das Eis endgültig schmilzt. 

Der Erfolgsroman von Cornelia Franz erzählt eine aktuelle Geschichte über Verantwortung und Schuld, über die Suche nach der Identität und das Wachsen einer eigenständigen Persönlichkeit. 

In der Theaterfassung prallen die Vergangenheit und die Zukunft eines Menschen in direktem Szenenwechsel aufeinander. 

Presse Echo: 

“Die drei Schauspieler Nicolas Bertholet, Gerrit Bernstein sowie Eva Coenen (…) schaffen es durch ihr kongeniales Zusammenspiel die Zuschauer in die Geschichte hineinzuziehen. Auch die Begleitmusik wird von den dreien gemacht (…). Das erzeugt immer wieder eine besondere Stimmung. Die Handlung springt zwischen den Jahren 2011 und 2020 hin und her, zudem zwischen verschiedenen Schauplätzen. Dass die Zuschauer, durch diese Asynchronität herausgefordert, dem Geschehen problemlos folgen können, ist die große Leistung der vielschichtigen Aufführung.” (Saarbrücker Zeitung, Oliver Sandmeyer) 

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DAS MÄDCHEN MIT DEM DIE KINDER NICHT VERKEHREN DURFTEN [Ab 9] 

Nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun 

Bühnenfassung von Ela Otto 

Regie uns Ausstattung: Ela Otto 

Mitarbeit Choreographie: Andreas Lauck – Tanz S.A.L. 

Mitarbeit Bühnenbild: Michael Massmich 

Musik: Dr. Hans-Peter Kirsch 

Spiel: Anna Bernstein, Anna Ziegler 

Spieldauer: 70 Minuten 

So 02.02 15:00 Uhr DAS MÄDCHEN MIT DEM DIE KINDER NICHT VERKEHREN DURFTEN

Mo 03.02 10:00 Uhr DAS MÄDCHEN MIT DEM DIE KINDER NICHT VERKEHREN DURFTEN

Di 04.02 10:00 Uhr DAS MÄDCHEN MIT DEM DIE KINDER NICHT VERKEHREN DURFTEN

So 09.02 15:00 Uhr DAS MÄDCHEN MIT DEM DIE KINDER NICHT VERKEHREN DURFTEN

Der Welt mit offenen Augen zu begegnen, ist das große Vorrecht der Kinder. Sie träumen, lachen, trauern und streiten mit vollem Einsatz. So auch das 12-jährige Mädchen aus dem Roman von Irmgard Keun: ein lustiges, herausforderndes und liebenswertes Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. 

Da gilt es Abenteuer mit der eigenen Bande zu bestehen, Schätze im Wald zu finden, den großen Menschen Streiche zu spielen, in der Schule gegen bestehende Regeln zu rebellieren und eben auch die eigenen Eltern und die der Freunde zu nerven. 

Irmgard Keun zeigt ein Mädchen, das nicht bereit ist, ihre fantasielosen Mitmenschen einfach so zu akzeptieren, wie sie angeblich sind. Und über allem schwebt das Ende des 1. Weltkriegs im Sommer 1918. 

Irmgard Keuns Roman ist durchaus aktuell: Wo Kinderarmut um sich greift, Helikoptereltern die Welt der Heranwachsenden bestimmen wollen und Phantasie und Spiel in der Natur verdrängt werden, da wird die Geschichte des MÄDCHENS zum Plädoyer für eine freie unbeschwerte Kindheit voller Lust am Leben. Kein Stück für brave Kinder. 

Regie führt die überzwerg-Theaterpädagogin und Ausstatterin Ela Otto, die damit ihr Regie-Debüt beim überzwerg gibt. Sie ist ebenfalls zuständig für Bühnenbild und Kostüme. 

Presse Echo: 

„Tänzerin Anna Ziegler erweckt das Mädchen zart zum Leben. Anna Bernstein spielt erst zögerlich und füllt dann plötzlich alles aus: Sie verkörpert alle Charaktere mit unbändiger Spielfreude. (…) Was am Ende bleibt: der Wunsch, es gäbe mehr Kinder wie das Mädchen!” (SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK, Saartext, Kristin Brück) 

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QUARTIER FÜR VIER [Ab 4] 

Eigenproduktion 

Regie: Bob Ziegenbalg 

Ausstattung: Stephanie Rolser 

Spiel: Anna Bernstein, Nicolas Bertholet, Sabine Merziger, Reinhold Rolser 

Spieldauer: 45 Minuten 

Mi 12.02 10:00 Uhr QUARTIER FÜR VIER [Ab 4]

Do 13.02 10:00 Uhr QUARTIER FÜR VIER [Ab 4]

Fr 14.02 10:00 Uhr QUARTIER FÜR VIER [Ab 4]

So 16.02 15:00 Uhr QUARTIER FÜR VIER [Ab 4]

So 23.02 15:00 Uhr QUARTIER FÜR VIER [Ab 4]

Zwei Etagenbetten und vier sehr unterschiedliche Figuren: die Frau mit dem Schaf, die Frau mit der Hose, der Mann mit der Tonne und der Mann mit dem Koffer. Und diese vier müssen nun in einem gemeinsamen Raum schlafen. So prallen verschiedene Gute-Nacht-Rituale, Einschlafhilfen, Vorlieben und Empfindlichkeiten aufeinander. Aber nach und nach wird aus diesem Schlafplatz ein gemeinsamer Spielplatz: So werden ihre Betten zu Piratenschiffen und Tropfsteinhöhlen, Kissen werden zu Segeln und Bretter zu Hängebrücken. 

Mit akrobatischen Einlagen, wunderbarer Slapstick-Komik und mit wenigen Worten in vier verschiedenen Sprachen erzählt diese Gutenachtgeschichte von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, vom Schlafengehen und vor allem von der Zeit vor dem Einschlafen, in der noch ganz viel gespielt werden muss. 

Presse Echo: 

„Es sind immer die einfachen Dinge, die viel hermachen und von den Überzwergen zu einem Stück von 45 Minuten voller Tempo und Einfallsreichtum verwoben wurden. Das verlangt viel Koordination, gerade bei einer Choreographie mit akrobatischen Anteilen, die das Quartett souverän bewältigt. (…) „Quartier für Vier“ wird getragen von den vier quicklebendigen und höchst sympathischen Schlafgästen, die erst am Ende zur Ruhe kommen. Hier in St. Arnual weiß man eben, wie Theater für Kinder sein muss.“ (SAARBRÜCKER ZEITUNG, Sabine Graf) 

„Voller Spielfreude springen, zittern und lachen sich die Hauptdarsteller durch die Nacht – und sind dabei wunderbar komisch. Da will auch das erwachsene Publikum am liebsten mitmachen.“ (SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK, Saartext, Michaela Scheid) 

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SCHLAFEN FISCHE? [Ab 9] 

Eine manchmal heitere und manchmal traurige Geschichte 

Von Jens Raschke 

Regie, Video und Kostüm: Birgit Eckenweber 

Spiel: Anne Rieckhof 

Dauer: 90 Minuten 

Do 27.02 10:00 Uhr SCHLAFEN FISCHE? [Ab 9]

Fr 28.02 10:00 Uhr SCHLAFEN FISCHE? [Ab 9]

Fr 28.02 16:00 Uhr SCHLAFEN FISCHE? [Ab 9]

In Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater 

Durch die Augen der zehnjährigen Jette werden Fragen aufgeworfen, die leichtfüßig daherkommen und tief berühren ohne kitschig, aufdringlich oder platt zu werden. Jette erinnert sich daran, wie ihr kleiner Bruder krank wurde, wie sie mit ihm Beerdigung spielte, wie sie sich dann wirklich für immer von ihm verabschieden musste und seinen Sarg bunt angemalt hat. Auf berührende Weise hat der Autor Jens Raschke mit seinem Monologstück einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt. Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. „Schlafen Fische?” nimmt auch den Erwachsenen ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. 

Presse Echo: 

Die Inszenierung mit der mittlerweile am Saarländischen Staatstheater engagierten Schauspielerin Anne Rieckhof feierte ihre Premiere 2017 am Landestheater Coburg. 

„Am Ende gibt es begeisterten Applaus für eine begeisternde Produktion: Text, Regie und Darstellung lassen keine Wünsche offen an ein intelligentes, ehrliches, manchmal heiteres und manchmal trauriges Kinderstück.“ (Neue Presse, 6.3.2017) 

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überzwerg EXTRA 

SARREBRUCK LIBRE – Live! KONZERT 

“Faasenacht ohne Allez Hopp” 

Sa 15.02 19:30 Uhr SARREBRUCK LIBRE – Live! KONZERT

Mit allen Klassikern aus vier CDs mit eigenen Liedern auf “Saarbrigger Platt” steht die Saarbrücker Kultband im Überzwerg auf der Bühne. “Chanson Chaiselongue” “Saarbrigge by night” oder “Han mir gelacht”. Rock “Musette” mit Geige, Akkordeon, wilden Soli und ganz viel Spaß. 

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überzwerg Unterwegs 

INS NORDLICHT BLICKEN 

Von Cornelia Franz 

Bühnenfassung von Annalena Küspert und Manuel Braun 

Regie: Stephanie Rolser 

Ausstattung: Dorotha Wünsch 

Spiel: Gerrit Bernstein, Nicolas Bertholet, Eva Coenen 

Spieldauer: 90 min. 

Di 04.02 20:00 Uhr INS NORDLICHT BLICKEN Spielort: Mierscher Kulturhaus Luxemburg

Mi 05.02 10:00 Uhr INS NORDLICHT BLICKEN Spielort: Mierscher Kulturhaus Luxemburg

Im Jahr 2011 geht der 17jährige Pakkutaq Wildhausen als blinder Passagier an Bord des Kreuzfahrtschiffs MS Alaska. Hinter sich lässt er das „langweiligste Leben im langweiligsten Dorf der Welt“. Gemeint ist damit Nuuk, die Hauptstadt Grönlands, in der er die letzten acht Jahre seines Lebens verbracht hat. Dort begleiten ihn das Erwachsenwerden, ein alkoholkranker Vater, Zukunftsängste und verwirrte Gefühle. Grönland bietet ihm keine Zukunft. Pakkutaq ergreift die Chance und lässt sein altes Leben und Grönland hinter sich. Aber auf der Überfahrt kommt es zu einem dramatischen Ereignis. 

Neun Jahre später, im Jahr 2020, ist Grönland wieder das Ziel der MS Alaska: eine immer grüner werdende Insel, das ewige Eis dramatisch geschmolzen. An Bord ist wieder Pakkutaq Wildhausen, allerdings mit neuer Identität. Er ist auf einer Reise in die Vergangenheit und muss sich dabei seinem dunklen Geheimnis stellen. Und er trifft das Mädchen Shary, die noch einmal das Grönland ihrer Eltern sehen möchte, bevor das Eis endgültig schmilzt. 

Der Erfolgsroman von Cornelia Franz erzählt eine aktuelle Geschichte über Verantwortung und Schuld, über die Suche nach der Identität und das Wachsen einer eigenständigen Persönlichkeit. 

In der Theaterfassung prallen die Vergangenheit und die Zukunft eines Menschen in direktem Szenenwechsel aufeinander. 

Presse Echo: 

“Die drei Schauspieler Nicolas Bertholet, Gerrit Bernstein sowie Eva Coenen (…) schaffen es durch ihr kongeniales Zusammenspiel die Zuschauer in die Geschichte hineinzuziehen. Auch die Begleitmusik wird von den dreien gemacht (…). Das erzeugt immer wieder eine besondere Stimmung. Die Handlung springt zwischen den Jahren 2011 und 2020 hin und her, zudem zwischen verschiedenen Schauplätzen. Dass die Zuschauer, durch diese Asynchronität herausgefordert, dem Geschehen problemlos folgen können, ist die große Leistung der vielschichtigen Aufführung.” (Saarbrücker Zeitung, Oliver Sandmeyer) 

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STROMER [Ab 6] 

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Sarah V. & Claude K. Dubois 

Eine Koproduktion mit der compagnie toit végétal und dem Schauspiel Essen 

Regie, Bühne und Ausstattung: Sarah Mehlfeld, Thomas Jäkel, Christina Hillinger (compagnie toit végétal) 

Spiel: Gerrit Bernstein, Eva Coenen, Sabine Merziger 

Spieldauer: 40 min. 

Spielort: Junges Nationaltheater Mannheim – Imaginale 2020 

Fr 07.02 10:00 Uhr STROMER [Ab 6]

Sa 08.02 15:00 Uhr STROMER [Ab 6]

In der Stadt erwacht der Tag. Und auch für Stromer ist es Zeit aufzustehen. Die Nacht ist eiskalt gewesen. Stromer friert. Und er ist hungrig. Es gab einmal eine Zeit, da hat er nicht auf der Straße gelebt, einen richtigen Beruf gehabt und ein richtiges Zuhause. Das ist lange her. Wenn man ihn heute nach seinem Namen fragt, dann kann er nicht antworten. Er hat ihn vergessen. 

In einer Verbindung aus Objekttheater, Videoprojektionen, Live-Musik, Sprache und Geräuschen wandern wir gemeinsam mit Stromer durch die Stadt und erleben die melancholische und doch auch hoffnungsvolle Geschichte eines Obdachlosen, der seinen Namen nicht mehr weiß und auf wunderbare Weise einen neuen geschenkt bekommt. 

STROMER ist eine Koproduktion mit der compagnie toit végétal, deren Stück AKIM RENNT in den letzten Monaten auf fast allen bedeutenden Kinder- und Jugendtheaterfestivals zu sehen war (u.a. auch bei SPIELSTARK und LOOSTIK). Gemeinsam mit ihnen werden wir das Bilderbuch „Bonhomme“ (dt.: „Stromer“) der belgischen Zeichnerin Claude K. Dubois und ihrer Tochter Sarah V. Dubois auf die Bühne bringen. Claude K. Dubois war auch die Illustratorin des mehrfach preisgekrönten Bilderbuches AKIM RENNT. 

Presse Echo: 

“Mit dem melancholischen Stück “Stromer”, einer originell animierten Bildergeschichte über einen Obdachlosen, bezaubert das Überzwerg-Theater Kinder und Eltern. (…) Ganz ruhig und unaufgeregt passiert das alles, aber sehr liebevoll – und hochkonzentriert. Dem Regieteam (…) gelingt es, das schwierige, traurige Thema Obdachlosigkeit in einem wohltuend entschleunigten Objekttheaterstück einem jungen Publikum nahe zu bringen, ohne dass es kitschig wird.” (Saarbrücker Zeitung, Esther Brenner) 

Weitere Informationen:

https://www.ueberzwerg.de/

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