Theater Trier und Nationaltheater Mannheim unter den besten Schauspielinszenierungen des “virtuellen Theatertreffens 2020”

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© Hans Jörg Michel

Das digitale Theatermagazin nachtkritik.de lud zu Beginn des Jahres zum “virtuellen Theatertreffen 2020” – einem Online-Wettbewerb, bei dem Theaterfreunde aus 45 vorgeschlagenen Schauspielinszenierungen ihre Favoriten wählen konnten. Insgesamt stimmten 6296 Wähler*innen ab (im Vorjahr 5693) und vergaben 9.894 Stimmen (Vorjahr 10.026).

Unter den zehn Gewinnerstrücken befinden sich auch zwei Produktionen aus der Großregion:

Das Theater Trier konnte mit Blackbird sowohl die Kritiker*innen als auch das Publikum überzeugen. Die Begründung zur Nominierung von Rainer Nolden lautete: “Die Inszenierung verweigert eine eindeutige Schuldzuweisung und wird zum bemerkenswert verdichteten Kammerspiel über emotionale (Selbst-)Zerfleischung.“ Das Schauspiel von Davir Harrower in der Inszenierung von Manfred Langner ist noch einmal am 14. Februar zu sehen.

Für seine Aktualität wurde Warten auf Godot am Nationaltheater Mannheim ausgewählt: “Sandra Strunz denkt Becketts Endzeit-Drama mit dem Mannheimer Ensemble konsequent in die zerfallende Spaßgesellschaft und in die Klimakrise weiter.”, so Elisabeth Maier. OPUS-Abonnentinnen und Abonnenten können sich das ausgezeichnete Stück mit etwas Glück am 31.1.2020 kostenfrei ansehen. Bestellen Sie sich zwei Freikarten über unseren Shop.

Unter den Nominierungen befanden sich auch “Bambi oder eine Suche” des Staatstheaters Karlsruhe, “Krabat” des Staatstheaters Mainz, “Werwolf” des Saarländischen Staatstheaters und zahlreiche weitere Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weitere Informationen: www.nachtkritik.de

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