Musik im Künstlerhaus ROGERS / RUPP / SCHUBERT

Dienstag 8. Oktober 20 Uhr Saarländisches Künstlerhaus

Foto ©: Manuel Fenn

Schon wieder ein Trio ohne Schlagzeug. Olaf Rupp hat ja schon einiges mit Schlagzeugern unterschiedlichster Provenienz angestellt, von Burkhard Beins bis Michael Wertmüller. Aber genauso, wie bei seinem Duo mit der Cellistin Ulrike Brand, wie auch dem Trio mit Jan Roder und Rudi Mahall, so fällt auch hier auf, dass gerade die rauen, verzerrten Klänge der E-Gitarre sich ganz anders in den Gesamtklang integrieren, wenn da eben kein Trommler dahinter ist, der das ganze allzu schnell in bekannte assoziative Bahnen treibt. Paul Rogers kennen viele wohl am besten von seiner Zeit beim Keith Tippets Quartett MUJICIAN. Sein speziell entwickelter Kontrabass mit 7 Saiten ermöglicht ihm gerade in diesem Trio sich extrem frei zwischen einer weiten Spanne von Registern tiefer Growls der E-Gitarre bis hin zum hohen Glänzen des Sopransaxofons zu bewegen. Frank Paul Schubert hat mit seinen Ensembles schon einige Erfahrung mit E-Gitarren (Andreas Willers bei GRID MESH) und auch mit dem Siebensaiter von Paul Rogers (bei ROPE). Er versteht es hervorragend, sich sehr vital in dem Spannungsfeld zwischen klanglicher Verfremdung und tonbezogenen Linien zu bewegen. Die Musik dieses Trios lebt vom Vertrauen und dem Vergnügen, sich immer wieder neu in das Kommen und Gehen musikalischer Kleinszenarien einzulassen. 

Olaf Rupp, Gitarre/ Paul Rogers, Kontrabass / Frank Paul Schubert, Saxophone

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