SST: 2 ermäßigte Karten (25%) für “6. Sinfoniekonzert” am 30.04.2018 in der Congresshalle

Fabrice Bollon – Copyright/Foto: T. Poszotos

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6. SINFONIEKONZERT HOLA UND BONJOUR // Werke von Manuel de Falla, Jacques Ibert und Claude Debussy

Manuel de Falla
„El Sombrero de tres Picos“ (Der Dreispitz), Suite Nr. 2

Jacques Ibert
Konzert für Flöte und Orchester

Claude Debussy
„Images“ für Orchester


Seine spanische Heimatstadt Cádiz hinter sich lassend und mit einem großen Koffer eigener Kompositionen im Gepäck machte sich der in Madrid aufgewachsene Manuel de Falla im Sommer 1907 auf den Weg in das Zentrum der Extravaganz: Paris. Dort wurde er bereits mit offenen Armen empfangen und insbesondere Claude Debussy wartete sehnsüchtig darauf, endlich seine Bekanntschaft machen zu dürfen. Das „Spanien-Fieber“ hatte bereits einen Großteil der Komponisten infi ziert; sie befanden sich im Wahn heiß glühender Melodien, energetischer Rhythmen und folkloristischer Klangfarben. Schon bald war de Falla bestens vernetzt mit den Kollegen seiner Zunft: Ravel, Strawinsky und Debussy gehörten zum tiefen Kern seines direkten kollegialen und freundschaftlichen Umfelds.

Ein emsiger Austausch über die jeweiligen landestypischen Idiome folgte, ebenso diskutierten die Komponisten zusammen mit anderen Kunstschaffenden – Literaten, Bildhauern, Kritikern und Verlegern – über ideelle Werte und das Werden und Wirken ihres Berufs. Es entstand also ein kreativer Kreis an Dichtern, Denkern und Tonsetzern, die sich gegenseitig Inspiration und Motivation waren. Manuel de Falla war es auch, der keinen Geringeren als Jacques Ibert in den Kreis der Komponisten aufnahm. Die Verbindung der beiden hatte jedoch einen weiteren Ursprung in einer entfernten Verwandtschaft, sodass de Falla keine Mühen scheute, das von ihm entdeckte künstlerische Talent seines jüngeren Cousins entsprechend zu fördern. Schon bald trat Ibert jedoch aus dem Schatten seines berühmten Vetters hervor und fand selbstbestimmt zu seiner eigenen Tonsprache. Ganz bewusst würdigte er die damalige Avantgarde mit ihrer Zwölftonmusik und Atonalität keines Blickes. Er wollte sich von niemandem Regeln vorsetzen lassen, sondern sich voll und ganz seiner eigenen Vorstellungskraft und Fantasie hingeben.

Sie erhalten zwei um 25% ermäßigte Karten für die Vorstellung
am 30.04.2018, um 20:00 Uhr.

Congresshalle, Saarbrücken

Weitere Information zum Konzert auf der Webseite des Saarländischen Staatstheaters

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