SIMON BOCCANEGRA von Giuseppe Verdi am Staatstheater Mainz

Premiere am 23. März um 19.30 Uhr im Großen Haus

© Staatstheater Mainz

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“, schrieb Giuseppe Verdi über seine Oper.
Darin lässt sich der Korsar Simon Boccanegra zum Dogen von Genua wählen – nicht zuletzt, um seine aus einer einflussreichen Patrizierfamilie stammende Geliebte Maria, mit der er bereits eine Tochter hat, heiraten zu können. Ihr Vater Jacopo Fiesco, auch politisch ein erbitterter Gegner, hält sie in seinem Palastvor der Öffentlichkeit verschlossen. Dass Maria dort
stirbt und die gemeinsame Tochter auf ungeklärte Weise verschwindet, facht nicht nur den Hass von Fiesco an, sondern schürt den politischen Konflikt der verfeindeten Parteien aufs Neue.

Simon Boccanegra steht zeitlich und stilistisch zwischen Verdis großen Erfolgen Rigoletto, La traviata, Il trovatore und seinem Spätwerk. 1857 im venezianischen Opernhaus La Fenice uraufgeführt, arbeitete er das
Werk fast 25 Jahre später für die Neuinszenierung an der Mailänder Scala 1881 radikal um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Frank Hilbrich
Ausstattung: Volker Thiele
Dramaturgie: Ina Karr
Licht: Peter Meier
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Simon Boccanegra: Peter Felix Bauer
Maria Boccanegra: Vida Mikneviciute
Jacopo Fiesco: Derrick Ballard
Gabriele Adorno: Abdellah Lasri / Mickael Spadaccini
Paolo Albiani: Stephan Bootz / Daniel Luis de Vicente
Pietro: Valentin Anikin
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Weitere Spieltermine: 25.3., 7., 14. und 17.4., 3.5. sowie 28.6.2019

(red)

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