OSTERFESTSPIELE 2019 im Festspielhaus Baden-Baden

13. bis 22. April

© Festspielhaus Baden-Baden: Sonya Yoncheva als Desdemona

Giuseppe Verdis Oper „Otello“ steht im Mittelpunkt der siebten Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern im Festspielhaus Baden-Baden. Vom 13. bis zum 22. April ist das Orchester in vier Opernaufführungen und vier großen Abendkonzerten zu erleben. Zusätzlich spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker in 15 kammermusikalischen Meisterkonzerten an verschiedenen Orten in Baden-Baden, Rastatt und Bühl.

Im Theater Baden-Baden feiern gleich zwei Opern im Rahmen der Osterfestspiele ihre Uraufführung: Pünktlich zum Clara-Schumann-Jahr öffnet sich erstmals der Vorhang für Victoria Bonds Oper „Clara“. Im Orchestergraben sitzen Mitglieder der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Für Kinder wird die musikalische Geschichte „Der Kleine und Otello“ erzählt. Das Libretto schrieb Tiina Hartmann, die Musik komponierte Aurelién Bello in Anlehnung an Motive aus Verdis Oper „Otello“.

 

Baden-Badens Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser freut sich sehr auf die siebte Ausgabe der Osterfestspiele in Deutschlands größtem Opernhaus: „Dass ich diese künstlerische Reise mit den Berliner Philharmonikern zum siebten Mal unternehmen darf, ist fantastisch. Das hätten wir uns am Anfang nicht erträumt.“ Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, betont: „Die Osterfestspiele in Baden-Baden sind seit sieben Jahren eine sehr wichtige Säule in unserer Saisonplanung. Hier haben wir, dank Andreas Mölich-Zebhauser und seinem Team, von Anfang an die Möglichkeit erhalten, unsere musikalischen Ideen in allen Facetten umzusetzen. In diesem Jahr gilt unser besonderer Dank Zubin Mehta, der kurzfristig das Dirigat des „Otello“ übernehmen konnte und schon seit 1961 mit dem Orchester künstlerisch eng verbunden ist.“

 Mit „Otello“ kann Robert Wilson seine Erfahrung als Schauspiel- wie als Opernregisseur verbinden und seinem Credo folgen, dass alle Bestandteile einer Inszenierung, der Raum, das Licht, die Architektur auf der Bühne und die Bewegungen nur zusammen funktionieren, wenn Spannungen zwischen ihnen aufgebaut werden – insbesondere in der großen „Innerlichkeit“, die er in „Otello“ wahrnimmt: „Die Geschichte ist vor allem die eines inneren Konflikts, eine Frage der Unsicherheit. Mit einem Protagonisten, der ungeheuer stark und gleichzeitig sehr schwach ist. Eine traditionelle, tragische, komplizierte Situation mit einem Fremden.“

In den Titelrollen des „Otello“ sind in Baden-Baden Sonya Yoncheva (Desdemona), Stuart Skelton (Otello) und Luca Salsi (Jago) zu sehen und zu hören. Für Stuart Skelton, der 2017 den Tristan bei den Baden-Badener Osterfestspielen sang ist „Otello“ die Rückkehr auf eine Bühne, auf der er schon äußerst erfolgreich agierte. Sonya Yoncheva war erstmals 2014 als Margarethe in Gounods Oper „Faust“ in Baden-Baden zu erleben und kehrte zur Baden-Baden Gala (2015) in Mozarts „Le nozze di Figaro“ zurück an die Oos. Luca Salsi gilt als einer der führenden italienischen Baritone unserer Zeit. Gastengagements führten ihn nach New York, Mailand, Berlin und Verona.

 13. bis 22. April – Festspielhaus Baden-Baden

red

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.