Neues Konzertformat in Zeiten von Corona

Andreas Nagel gibt drei Konzerte der besonderen Art. Foto: Jean M. Laffitau M. Laffitau

Saarlouis. Künstler brauchen Publikum, aber in Zeiten der Corona-Krise sind Menschenansammlungen verboten. Doch Not macht erfinderisch und so gibt es mittlerweile ein umfangreiches Internetangebot, insbesondere an Konzerten und Lesungen. Auch das Saarlouiser Kulturamt hat sein Angebot, soweit es möglich war, ins Internet verlagert. Die Museen stellen ihre Exponate vor, das Theater sein neues ABO, die Stadtbibliothek lässt vorlesen und die Volkshochschule hat mehrere Online-Kurse gestartet.

Neu im Programm sind drei Konzerte mit dem bekannten Saarlouiser Musiker und Entertainer Andreas Nagel, der speziell für die Bewohner der drei Saarlouiser Seniorenheime singen wird. “Einerseits wollen wir unsere Künstler unterstützen und andererseits möchten wir den Senioren, die zurzeit abgeschottet in Einrichtungen leben, ein bisschen Abwechslung in ihren Alltag bringen”, erklärte Kulturamtsleiterin Julia Hennings die Motivation. Andreas Nagel wird solo im Außenbereich der Seniorenheime jeweils rund 30-minütige Konzerte geben. Auf dem Programm stehen Schlager und Unterhaltungsmusik der 60er und 70er Jahre. Die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen zeigten sich sehr erfreut über das Angebot des Saarlouiser Kulturamtes und auch Sänger Andreas Nagel war direkt dabei. 

Die Konzertreihe startet am Dienstag, 14. April um 15 Uhr im Innenhof der Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a. Das zweite Konzert findet am Donnerstag, 16. April um 13 Uhr auf dem Parkplatz der Sonnenresidenz, Lisdorfer Str. 23 statt. Das dritte Konzert ist am Freitag, 17. April um 16.30 Uhr im Bereich der Victor’s Residenz in der Bahnhofsallee 5-7. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der drei Einrichtungen werden Fenster und Türen öffnen bzw. die rüstigeren Seniorinnen und Senioren auf ihre Balkone begleiten, damit sie das Konzert bestmöglich genießen können. “Aber auch alle anderen, die im Umfeld wohnen, sind eingeladen, ihre Fenster zu öffnen und die Musik zu genießen”, sagte Julia Hennings. 

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