Le Carreau – Scène nationale de Forbach et de l’Est mosellan hat die Ehre, am 18. Oktober das letzte Stück von Fabrice Murgia Sylvia zu präsentieren

Copyright: Hubert Amiel; Scarlet Tummers (photo ci-dessus)


Für die Premiere in Frankreich entwirft Fabrice Murgia – der neue Direktor des Théâtre National Wallonie-Bruxelles, von dem wir in der Vergangenheit in die Region oder bei dem Festival Perspectives Le Chagrin des Ogres und Black Clouds sehen konnten – eine Pop-Oper für eine Sängerin und fünfzehn Frauen, um sich in diese an Virginia Woolf erinnernde Frauenstimme zu vertiefen. Die berühmte Pianistin An Pierlé, begleitet von ihrem Quartett, hat die Musik dazu geschrieben.

Sylvia Plath ist die feministische Galionsfigur der 50er und 60er Jahre. Ihr Leben lang wird sie mit ihrem Wunsch kämpfen, dem amerikanischen Traum entsprechend Ehefrau und gute Mutter zu sein und gleichzeitig ihrem ununterdrückbaren Bedürfnis zu schreiben nachzukommen. 1963 veröffentlicht sie Unter einer Glasglocke, ihren einzigen Roman, der das Ende ihres Werkes und Lebens einläutet.
Auf der Drehbühne sehen wir simultan die Dreharbeiten und die Kulissen dazu: eine Inszenierung als Begegnung von Theater, Film und Musik.

Am 17. Oktober, ein Tag vor der Vorstellung, wird der Film Revolutionary Road von Sam Mendes im Kino Le Paris in Forbach vorgeführt. Dieser Film, der die Inszenierung von Sylvia beeinflusst hat, wird von Fabrice Murgia eingeführt.

Am 20. Oktober bieten Schauspielerinnen des Stückes an, einen Tage lang die Bühne zu erobern und den Inszenierungsprozess der Compagnie Artara nachzuvollziehen.

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