Kulturleben

  • Kassandra geht steil zur Prime Time – Zum Potenzial der Künstlichen Intelligenz

    Von Reinhard Karger Künstliche Intelligenz in aller Munde in jeder Ausgabe ungefähr jede Tageszeitung. Das führt bei Leser nicht aus Notwendigkeit zu meh Erkenntnis. Führt bei Autoren garantier zu immer fetteren Schlagzeilen die sich sensationalistisch überbiete und aufmerksamkeitsheischen Klicks fangen wollen. Selten geht es bei KI aktuell um das Faktische. Kaum um das kurzfristig Mögliche, […]

  • Leidenschaftliche Hingabe an die Kunst der Bühne

    Jean Claude Berutti © Marco Piecuch Wenn er über das Theater spricht, kommt die Liebe zu Wort. Aber keine, die sich schwärmerisch oder gar blauäugig verliert. Jean-Claude Beruttis Hingabe an die Kunst der Bühne ist leidenschaftlich, aber dennoch analytisch klarsichtig. Da mag man seine Herkunft aus dem Land Voltaires erkennen. Ihn auf den französischen Rationalisten […]

  • Das öffentliche Theater als Spiegel der Gesellschaft – Sein Bildungsauftrag und sein Beitrag zum demokratischen Diskurs

    Medea Monolog © Andrea Kremper Es gibt in dieser Welt nichts und niemanden, dessen bloßes Sein nicht einen Zuschauer voraussetzte“, schrieb Hannah Arendt in ihrer wunderbaren Schrift „Vom Leben des Geistes“. Kaum irgendwo wird solche Abhängigkeit zwischen Sein, Erscheinung und der Notwendigkeit ihrer Wahrnehmung so unmittelbar und beispielhaft erfahren wie im Theater. Auf dem Gemeinschaftserlebnis […]

  • Der Fall Babel“ und die „Wüsteninsel“

    © SWR Spektakuläres bei den Schwetzinger Festspielen von Friedrich Spangemacher „Neuland“ heißt das Motto der diesjährigen Schwetzinger Festspiele, umter anderem mit zwei spektakulären Operninszenierungen im Rokokotheater des Schlosses. Eröffnet wird die diesjährige Ausgabe mit „Der Fall Babel“, einer neuen Oper von Elena Medoza und Matthias Rebstock, der für die Inszenierung sorgt, Das Buch geht zurück […]

  • « Opéra ! »

    Inauguré aux lendemains de la Première Guerre mondiale, en octobre 1919, l’Opéra de Nancy s’apprête à célébrer son centenaire. Mais ce monument, fleuron de la vie culturelle lorraine qui compte aujourd’hui parmi les grandes maisons d’art lyrique françaises, s’inscrit dans une histoire bien plus longue.

  • Tradition pflegen und die Zukunft gestalten

    „Musik bedeutet für mich Leben“, wenn er das sagt, klingt mit, dass sich das Ausmaß der Bedeutungsfülle ohnehin nicht in einen Satz fassen lässt. Dann wird Jochem Hochstenbach doch noch etwas präziser: „Für mich spiegelt Musik sämtliche Stimmungen und Facetten des Lebens“. Seit dieser Saison ist der Niederländer Generalmusikdirektor am Theater Trier.