Klänge der Nacht – Schubert, Brahms und Co am 15.3. in Saarbrücken

Beginn 17 Uhr

Isabell Meiser © Stephan Presser

“Es war als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst…” so beginnt das Gedicht Mondnacht von Joseph von Eichendorf, welches zu Robert Schumanns berühmtesten Gedichtvertonungen gehört. Es erklingt im Liederabend L’heure exquise, in dem die Mezzosopranistin Isabel Meiser und der Pianist Bent Duddek Lieder von Brahms, Schubert, Berg und anderen Kunstliedkomponisten rund um das Thema Nacht interpretieren. Diese wundervoll zarten Lieder über Dämmerung, Träume und Mondesschimmer verbindet das Liedduo mit dem Zyklus Chansons grises des französischen Komponisten Reynaldo Hahn. Mit seinen offenen und atmosphärischen Klängen fügt sich der Zyklus in diese besonderen Stunde und verführt die Zuhörer, die Flügel ihrer Seele weit auszuspannen und zu träumen.   

Isabel Meiser

Die in Norddeutschland geborenen Mezzosopranistin studierte Konzert-und Operngesang sowie Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Rosemarie Bühler-Fey. Während dieser Zeit war Sie Stipendiatin der Studienstiftung des Cusanuswerks, des Richard-Wagner-Verbandes und des Yehudi-Menhunin-Vereins. Sie arbeitete mit Opernregisseuren wie Sebastian Welker, Solveig Bauer, Bernd Schmitt und den Sängerinnen Christa Ludwig, Edda Moser, Salome Kammer, Robert Holl u.v.a. Zahlreiche internationale Wettbewerben und Meisterkurse rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab.

Isabel Meiser lässt sich ungern in ein stilistisches Korsett zwängen. Ihr Repertoire umfasst klassische Messen, Oratorien und Opernpartien sowie die Genres Musical, Jazz und Chanson. Mehrere Jahre war sie Mitglied des Extrachores des Saarbrücker Staatstheaters. 2014 sang sie in einer Produktion der Musikhochschule Saar und des Saarländischen Staatstheaters die Rolle der Mere Marie aus der Oper Dialogues des Carmelites von Francis Poulenc, 2016 die Altpartie des Requiems und der Credomesse von Mozart in Illingen. Dieses Jahr war Sie in der Basilika St. Johann unter der Leitung von Bernhard Leonardy in einer Messe von Vanhal zu hören.

Auch das Kunstlied nimmt einen bedeutenden Platz in Ihrem künstlerischen Schaffen ein. In Saarbrücken tritt Isabel Meisermit ihrer Liedpianistin Mekngam Podolsky diesen November im Domizil Leidinger mit der „Winterreise” von Franz Schubert auf.

Als Gesangspädagogin coachte Sie 2017 die Musicalproduktion „Natürlich Blond” im Theater am Ring in Saarlouis, im Sommer 2018 leitete sie das Musicalprojekt „Les Miserables” an der VHS Saarbrücken.

Isabel Meisers Gesang berührt durch eine tief empfundene Musikalität und Emotionalität. Mit ihrem authentischen und unprätentiösen Auftreten gelingt es ihr genreübergreifend, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Bent Duddek

In Bremen geboren studierte Bent Duddek Schulmusik mit Hauptfach Klavier sowie Französisch in Essen und Lyon. Während seines Studiums entdeckte er in sich ein stetig wachsendes Gefallen an der deutschen Sprache und näherte sich so dem Kunstlied. Nach seinem Studium lebte und arbeitete er auf einem Demeterhof in der Nähe von Frankfurt und war als Sprachassistent in Frankreich tätig. Währenddessen erweiterte er seine musikalischen Kenntnisse bei Ulrich Eisenlohr (HfMT Köln) sowie bei Ulrike Danne-Feldmann (Bad Soden). Zur Zeit lebt Bent in Kassel und unterrichtet an einer Gesamtschule.

L’heure exquise:

Musik von Franz Schubert, Johannes Brahms, Robert Schumann, Alban Berg und Reynaldo Hahn

Isabel Meiser (Mezzosopran), Bent Duddek (Klavier)

Sonntag, 15. März 2020, 17.00 Uhr, Raum für Musik, Mainzer Straße 52 (Innenhof), Saarbrücken

Eintritt: 10 / 15 €

Veranstalter: Kulturverein KuBe – Kultur und Bewusstsein e. V.

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