Karl Willems: Die Weite der Betrachtung – Arbeiten aus drei Jahrzehnten

Karl Willems, „Wer will es wissen?“, 1982 // Copyright: Stadtmuseum Simeonstift



Karl Willems: Die Weite der Betrachtung

Arbeiten aus drei Jahrzehnten
Kabinettausstellung vom 18. September bis 25. November

Das Stadtmuseum Simeonstift zeigt ab dem 18. September im Stifterkabinett Arbeiten des Künstlers Karl Willems. Die Werke sind Teil einer Schenkung des Ehepaares Ludine und Klaus Hinrichs und präsentieren einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens aus drei Jahrzehnten.
Trier. Die Geschichte der jüngsten Schenkung an das Stadtmuseum Simeonstift reicht zurück in die frühen 1980er-Jahre, als der Trierer Kunstsammler Klaus Hinrichs auf den Künstler Karl Willems aufmerksam wurde. Der eigene Stil des Künstlers und seine Konsequenz überzeugten den Sammler bereits beim ersten Atelierbesuch, dem zahlreiche weitere folgten. Gemeinsam mit seiner Frau Ludine baute Hinrichs in den folgenden Jahrzehnten nicht nur eine systematische Sammlung auf, sondern präsentierte Willems auch in Ausstellungen – auf Kunstmessen ebenso wie in der Galerie KunstRaum, die das Ehepaar von 1991 bis 2001 gemeinsam in Trier betrieb.

Die über vier Jahrzehnte gesammelten Werke – ein Bestand von rund 170 Gemälden, Grafiken und Drucken – bilden einen Querschnitt seines Schaffens ab, in dem sich die Entwicklung des Künstlers zeigt. Diese Sammlung kam 2017 als Schenkung des Ehepaares Hinrichs an das Stadtmuseum Simeonstift, wo es den bereits vorhandenen Bestand der städtischen Kunstsammlung an Arbeiten von Karl Willems aufs Beste ergänzt.
Karl Willems’ künstlerische Genese von den Anfängen um 1980 bis Ende der 2000er-Jahre wird nachvollziehbar in der exemplarischen Auswahl, die das Stadtmuseum aus den Werken der Schenkung präsentiert. Dabei lassen sich zwei Werkblöcke unterscheiden: In den spielerisch-kreativen Erkundungen der früheren Jahre kehrt die menschliche Figur als Leitmotiv immer wieder. In einer zweiten Schaffensphase steht die Naturbetrachtung im Vordergrund, die Wiedergabe des Geschauten.

Die Ausstellung im Stifterkabinett wird am Dienstag, 18. September, um 19 Uhr mit einem Künstlergespräch zwischen Karl Willems und Frauke Birtsch eröffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis einschließlich 25. November zu sehen.

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