Fr 15. September 2017 | 19 Uhr | HfM-Konzertsaal Stamitz-Quartett plus Thomas Duis Mit Werken von Johann Stamitz, Antonín Dvořák und Johannes Brahms ist das Prager Stamitz-Quartett, verstärkt durch den Pianisten und HfM-Professor Thomas Duis

Am Freitag, den 15. September um 19 Uhr innerhalb der Saarbrücker Kammerkonzerte zu Gast im Konzertsaal der Hochschule für Musik Saar. Das Stamitz-Quartett zählt zu den besten und anerkanntesten europäischen Streichquartetten.

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse zum Preis von 18,- / 12,- € (ermäßigt). Mitglieder des HfM-Fördervereins (FuF) erhalten den ermäßigten Eintritt. Studierende der saarländischen Hochschulen und Schüler haben freien Eintritt. Vorverkauf: SR-Shop, c/o Musikhaus Knopp, Futterstraße 4, 66111 Saarbrücken, Tel.: (06 81) 9 880 880

Programm

Johann Stamitz                                                      Streichquartett B-Dur

(1717-1757)                                                           Allegro

Andante

Allegro

Antonín Dvořák                                  Streichquartett Es-Dur, op. 51

(1841-1904)                                                           Allegro ma non troppo

Dumka (Elegia). Andante con moto – Vivace

Romanza. Andante con moto

Finale. Allegro assai

 

– Pause –

Johannes Brahms                               Klavierquintett in f-Moll, op. 34

(1833-1897)                                                           Allegro non troppo

Andante, un poco Adagio

Scherzo. Allegro

Finale. Poco sostenuto – Allegro, non troppo –

Presto, non troppo

 

Stamitz-Quartett

Ein Ensemble, das eindeutig zu den besten und anerkanntesten europäischen Streichquartetten gehört. Das Stamic-Quartett entstand im Jahre 1985 aus vier herausragenden jungen Musikern, die allerdings schon über reiche Erfahrungen in der Kammermusik für Quartette verfügten.

Nach einem Jahr seines Wirkens feierte das Stamic-Quartett im Jahre 1986 seinen ersten großen Erfolg, der ihm den Weg auf die bedeutendsten ausländischen Bühnen und Festivals öffnete -den Sieg im internationalen Quartettwettbewerb der Rundfunkassoziationen (EBU, OIRT) in Salzburg.

Regelmäßige Gastspiele und Tourneen durch Europa, Amerika und Japan bilden seit dieser Zeit einen Großteil des Planungskalenders für dieses Ensemble. Im Vergleich mit vielen anderen Streichquartetten verfügt das Stamic-Quartett über ein außerordentlich umfangreiches Repertoire, und zwar sowohl was die Anzahl der einstudierten Kompositionen betrifft (über 250) als auch bei der Bandbreite der dargebotenen Stilformen. Dies dokumentiert nur das schöpferische und unschematische Herangehen an das Studium und die Interpretation von Kompositionen der verschiedensten Zeiträume, das Bemühen, nicht stehenzubleiben und ständig den eigenen Ausdruck musikalisch und technisch neu zu entdecken und zu bereichern. Gerade diese Attribute schätzt auch die Fachkritik am meisten, wenn sie bei der Einhaltung von stilistischer und technischer Präzision von einer musikalischen Offenbarung spricht: „In dieser Interpretation zeigt sich das sozusagen überirdisch Vollkommene, die Gleichzeitigkeit der Gegensätze der Komposition als eigentliche Offenbarung“ (Die Ostschweiz, 24.11.1997).

Das übliche Quartett-Repertoire bereichern Werke zeitgenössischer tschechischer und ausländischer Komponisten, jedoch auch fast oder gänzlich in Vergessenheit geratene Werke alter böhmischer Meister. Große Aufmerksamkeit wird natürlich auch den Größen des tschechischen Quartettschaffens gewidmet – Dvořák, Smetana, Janáček und Martinů. Gerade deren Streichquartette bilden einen grundlegenden Teil der breiten Diskographie, die über 50 Titel zählt. Im Katalog der Firma Bayer Records dominiert so in der Interpretation des Stamic-Quartetts das Gesamtwerk der Streichquartette von Antonín Dvořák (10 CD), Bohuslav Martinů (3 CD), beide Quartette von Smetana und Janáček, in Vorbereitung ist auch eine Gesamtausgabe der Quartette Alois Hábas (Mikrointervallmusik). Die Aufnahmen von Dvořáks Quartetten op. 96 und 106 sowie das Gesamtwerk der Quartette von Martinů wurden mit dem Grand Prix du Disque der Charles-Cros-Akademie ausgezeichnet. Die Aufnahmen beider Janáček-Quartette wurden im englischen Gramophone (April 1998) beim Vergleich aller zur Verfügung stehenden Aufnahmen ausgezeichnet und als beste empfohlen.

Das Ergebnis der musikalischen Zusammenarbeit des Stamic-Quartetts mit vielen tschechischen und ausländischen Solisten sind auch zahlreiche Aufführungen von Quintetten der verschiedensten Instrumentalbesetzungen. Im Repertoire sind Quartette und Quintette für Oboe (Mozart), Flöte (Mozart, Rejcha, Krommer), Klarinette (Mozart, Krommer, Rejcha, Brahms), Viola (Mozart, Dvořák), Violoncello (Schubert, Dvořák), Kontrabass (Dvořák) und Klavier (Dvořák, Brahms, Schumann, Schostakowitsch, Schnittke, Mozart, Schubert, Martinů u. a.) zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.