Ein Ticket für zwei Museen: Historisches Museum Saar und Parc Explor Wendel fördern grenzüberschreitenden Museumsbesuch

Gérard Bruck und Simon Matzerath mit dem zweisprachigen Flyer, der über Kooperationsprojekt und die beiden Partner Informiert. © Historisches Museum Saar, Thomas Roessler

In der Ausstellung «Moselle – Saar, die Kohle als Beginn Europas?», welche die Einheit  und die gemeinsame Geschichte unserer Grenzregion verdeutlicht, wurde am 27. Januar 2020 ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt des Parc Explor Wendel und des Historischen Museums Saar vorgestellt.  Mit dem Ticket eines der beiden Museen ist auch der Eintritt ins Partnermuseum frei. Die Besucherinnen und Besucher sollen das Partnermuseum auf der anderen Seite der Grenze kennenlernen, wodurch das eigene Angebot ergänzt wird. Wenn die Testphase bis zum 31. Juli 2020 erfolgreich verläuft, könnte das Angebot dauerhaft eingeführt werden.

Vorstellung des neuen Flyers

Die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur, Christine Streichert-Clivot, Christophe Arend, Abgeordneter in der französischen Nationalversammlung, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, der Präsident der Kommunalverbandes Forbach Porte de France und Bürgermeister von Forbach, Laurent Kalinowski, Museumsdirektor Simon Matzerath und Gérard Bruck, Vorsitzender des Syndicat mixte des Musée de la mine, stellten im Parc Explor Wendel die Kooperation und einen zweisprachigen Flyer vor, mit dem die Besucherinnen und Besucher diesseits und jenseits der Grenze über die beiden Einrichtungen und das neue Angebot informiert werden. Der Druck des Flyers wurde unterstützt durch den Fachdienst 60 – Regionalentwicklung und Planung des Regionalverbandes Saarbrücken.

Zwei Einrichtungen, die sich ergänzen

Das Historische Museum Saar zeichnet in seiner Dauerausstellung die wechselvolle Geschichte der Grenzregion nach und verfügt mit der unterirdischen Burg über eine deutschlandweit einzigartige touristische Attraktion. Auch der Parc Explor Wendel, der einzige in seiner Gesamtheit erhaltene ehemalige Grubenstandort Frankreichs, ist ein besonderer Anziehungspunkt, nicht nur für Familien. Im Schaubergwerk la Mine kann man in die Arbeitswelt der Bergleute eintauchen und die in Lothringen angewendeten Fördertechniken kennenlernen. Das Musée les Mineurs zeigt darüber hinaus das Alltagsleben der Bergleute und ihrer Familien.

Warum diese Kooperation?

Die Angebote der beiden Einrichtungen ergänzen sich und verdeutlichen die gemeinsame Geschichte der Menschen in unserer durch Kohle und Stahl geprägten Grenzregion.

Der freie Eintritt mit dem Ticket des Partnermuseums wird zunächst einmal für ein halbes Jahr getestet und könnte, wenn er sich bewährt, dann dauerhaft eingeführt werden.

Weitere Informationen:

www.parc-explor.com undwww.historisches-museum.org

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