DIE FLEDERMAUS von Johann Strauß im Staatstheater Mainz

Premiere am 3. Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus

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Rache, Champagner und Walzertaumel – diese Zutaten bilden nicht nur ein explosives Gemisch, sondern auch die Grundlage für die wohl berühmteste Operette der Welt: Die Fledermaus.
Rosalinde und Gabriel von Eisenstein führen eigentlich ein geordnetes Leben, bis auf den einen oder anderen kleinen Ausbruch, den sich beide ab und an genehmigen. Nun aber hat Eisenstein mit seinen Ausschweifungen den Bogen überspannt und steht kurz davor, eine Gefängnisstrafe antreten zu müssen.
Just in dieser dunklen Stunde scheint ihm sein Freund Dr. Falke mit einer letzten rauschenden Ballnacht einen Aufschub des Unausweichlichen zu bieten: Eisenstein nimmt das Angebot dankend an. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass er seinen Freund Falke einst in aller Öffentlichkeit dem Spott preisgegeben hat und dieser nun auf Rache sinnt.
Im 3/4-Takt bringt der Walzer die vordergründig geordnete Welt der Eisensteins gehörig ins Wanken. Der Champagner spült Wahrheiten ans Licht, die besser im Verborgenen geblieben wären, und das Amalgam aus Rache, Rausch und Drehmoment entwickelt sukzessive eine Sprengkraft, die eine Versöhnung aller scheinbar in weite Ferne rücken lässt.
Die Mainzer Inszenierung reagiert in ihrer Form auf die Herausforderungen der aktuellen Situation. Erklingen wird die feinsinnige Orchesterreduktion von Derek Clark, die den Witz der Musik unangetastet lässt.

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Friederike Schulz nach einer Inszenierung von Waut Koeken
Bühne: Yannik Larrivée
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht: Peter Meier
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Judith Debbeler, Christin Hagemann
Gabriel von Eisenstein: Alexander Spemann
Rosalinde: Linda Sommerhage
Frank: Peter Felix Bauer
Prinz Orlofsky: Alin Deleanu/ Solenn´ Lavanant-Linke
Alfred: Steven Ebel
Dr. Falke: Michael Dahmen
Dr. Blind: Johannes Mayer/ Dennis Sörös (Vorstellungen im Oktober)
Adele: Maren Schwier
Frosch: Georg Schiessl
Ida: Antonia Labs
Tänzer: Marie-Lou Lagrange,Anna Raiola,Cristel de Frankrijker, Louis Thato Partridge
Chor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz
In Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und der Opéra national du Rhin
weitere Vorstellungen: 11., 20., 27. und 31.10.2020, weitere Termine folgen

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