Die digitalisierte Wissenschaft trifft Öffentlichkeit – auf der 130. GDNÄ-Versammlung in Saarbrücken

Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ, gegründet 1822) veranstaltet vom 14. bis zum 17. September 2018 ihre 130. Versammlung in Saarbrücken. Über 20 herausragende WissenschaftlerInnen werden einem interessierten Laienpublikum und KollegInnen Einblicke in ihre Disziplinen geben sowie neueste Erkenntnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Vortragende sind zum Beispiel der Nobelpreisträger Prof. Klaus von Klitzing, der Präsident der GDNÄ und das Gesicht der deutschen Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI), Prof. Wolfgang Wahlster, der Bioinformatiker Prof. Thomas Lengauer vom Max-Planck-Institut für Informatik, der Systembiologe Prof. Nikolaus Rajewsky vom Berliner Max-Delbrück-Centrum oder der Direktor des Berliner Museums für Naturkunde, Prof. Johannes Vogel. Die 130. GDNÄ-Versammlung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und wird vom Ministerpräsidenten des Saarlandes, Tobias Hans, eröffnet.

Das Themenspektrum reicht vom Maschinellen Lernen über das Rechnen auf der Basis von Quantenphysik bis zu neuen Teilhabemöglichkeiten für Bürger in den Wissenschaften. Die Perspektiven der individualisierten Medizin sind Thema einer Gesprächsrunde mit dem designierten Präsidenten der GDNÄ, Prof. Martin Lohse.

Die GDNÄ, der schon Wissenschaftler wie Alexander von Humboldt, Max Planck oder Albert Einstein angehörten, hat als älteste wissenschaftliche Gesellschaft ihrer Art seit jeher zwei wesentliche Ziele: Interdisziplinarität und Öffentlichkeit. Die GDNÄ lädt in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm zum ersten Mal in ihrer 196-jährigen Geschichte nach Saarbrücken ein. Zahlreiche Labortouren in die An-Institute auf dem Campus der Universität runden das Programm ab.

Die GDNÄ-Versammlungen bieten allgemeinverständliche Vorträge die sich an wissenschaftsinteressierte Laien und insbesondere auch an junge Menschen richten und mehr Grundlagen als Detailkenntnisse vermitteln. Die Versammlungen sind öffentlich. Eine Mitgliedschaft in der GDNÄ führt zu einer reduzierten Teilnahmegebühr, ist aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme an den alle zwei Jahre stattfindenden Versammlungen.

Die Teilnahme am Nobel-Vortrag am 15. September (Samstag) um 20.00 Uhr, der Leopoldina Lecture am 16. September (Sonntag) um 18.00 Uhr und dem darauffolgenden Festkonzert ist kostenfrei bei Anmeldung mit der Bitte um Freikarten unter: sek-ww@dfki.de.

Die Versammlungen der GDNÄ finden zweijährlich an wechselnden Orten statt. Mit Saarbrücken steht diesmal ein Veranstaltungsort zur Verfügung, der französischen Charme ausstrahlt und schon wegen seiner ausgezeichneten Küche bis hin zum Drei-Sterne-Restaurant eine Reise wert ist. Die Versammlungsteilnehmer werden mit einem einzigartigen Konzertabend in der spätbarocken Ludwigskirche, einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Rittersaal des Rathauses sowie einer Darbietung des Saarländischen Staatsballetts nach dem Nobel-Vortrag im Staatstheater auch kulturell verwöhnt.


Alle Informationen zum Programm der 130. Versammlung sowie allgemeine Informationen zur GDNÄ finden Sie unter: www.gdnae.de


Über die GDNÄ
Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) ist die einzige wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland, die breit über die naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg allen an ihrer Zielsetzung Interessierten, auch Schülern, Studenten und naturwissenschaftlichen Laien für eine Mitgliedschaft offensteht. Insofern ergänzt und bereichert die GDNÄ die von Akademien und Fachgesellschaften geprägte Landschaft wissenschaftlicher Gesellschaften in Deutschland.

Wichtige Ziele der GDNÄ sind:
Förderung des wissenschaftlichen Austauschs über die Grenzen der naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg. Vermittlung von Faszination und Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit und besonders auch jungen Menschen.

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