Deutschlandweit verschärfte Corona-Maßnahmen

SAARLÄNDISCHES STAATSTHEATER MUSS SPIELBETRIEB AB 2. NOVEMBER BIS EINSCHLIESSLICH 30. NOVEMBER 2020 EINSTELLEN

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Die Bund-Länder-Konferenz vom 28.10.2020 hat bundesweit gültige, drastische Maßnahmen angekündigt, um die rasante Verbreitung des Corona-Virus auszubremsen. So müssen alle Kultureinrichtungen ab dem kommenden Montag, den 2. November 2020, schließen. Davon ist auch das Saarländische Staatstheater betroffen: Bis vorläufig zum 30. November 2020 werden hier keine Veranstaltungen stattfinden. Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Staatstheaters. Sämtliche für November 2020 angekündigte Vorstellungen müssen entfallen. Darüber, ob Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können, wird das Theater auf seiner Website unter www.staatstheater.saarland informieren.

 

Generalintendant Bodo Busse: „Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass in der Politik aufgrund des Anstiegs der Corona-Infektionen dringender Handlungsbedarf entstanden ist. Doch wir hätten uns, was die Theater und Kultureinrichtungen betrifft, eine andere Entscheidung gewünscht. Die vorläufige Einstellung des Spielbetriebes ist für alle Beschäftigen des Saarländischen Staatstheaters, die Solo-Selbständigen und unser Publikum sehr bitter.“ Bodo Busse betont weiter: ,,Bislang ist kein Theater oder kein Konzertsaal, kein kultureller Veranstaltungsort in Deutschland mit einem detaillierten Sicherheitskonzept zu einem Hotspot der Ansteckung geworden. Theater sind Schutzräume: für den Geist, die Seele und den vulnerablen Körper.“ Der Kaufmännische Direktor Prof. Dr. Matthias Almstedt fügt hinzu: ,,Wir haben hygienetechnisch alles gegeben und ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept entwickelt. So werden beispielsweise die Zuschauersäle mit einer dem Infektionsrisiko angepassten Belüftung mit gefilterter Frischluft versorgt. Die raumlufttechnischen Anlagen entsprechen dem aktuellsten Stand der Technik und werden regelmäßig gewartet. Wir haben bisher das Beste aus der Situation gemacht und werden dies auch in Zukunft tun!“

 

Die Theaterleitung dankt dem Publikum für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Generalintendant: ,,Unsere Abonnent*innen haben uns trotz der Aussetzung des gewohnten Abo-Angebotes großartig unterstützt und uns die Treue gehalten. Wir sind gut in die neue Spielzeit gestartet, die Besucher*innen haben uns getragen und motiviert. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass die Menschen auch nach dem erneuten Lockdown gerne ins Theater zurückkommen und nun nach vorne schauen. Nach wie vor wird das Theater ein sicherer Ort bleiben!“

 

Matthias Almstedt weist darauf hin, dass die bereits für den Zeitraum vom 2. bis 30. November erworbenen Karten zwar ihre Gültigkeit verlieren, aber selbstverständlich an der Vorverkaufskasse umgetauscht oder zurückgegeben werden können. Alle Kartenkäufer*innen werden gebeten, sich innerhalb der nächsten Wochen an die Kartenvorverkaufsstelle des Saarländischen Staatstheaters zu wenden: kasse@staatstheater.saarland, Telefon: 0681 3092-486.

 

Der Appell der Theaterleitung an das Publikum des Saarländischen Staatstheaters: „Wir hoffen auf Ihr Verständnis, halten Sie uns die Treue! Wir sind bei allen offenen Fragen für Sie da! Und bald wird auf unseren Bühnen wieder gespielt, gesungen, getanzt und musiziert! Bleiben Sie gesund!“

 

Karten Vorverkaufskasse, Schillerplatz 2, 66111 Saarbrücken Montag bis Freitag: 10 – 18 Uhr, Samstag: 10 – 14 Uhr Telefon (0681) 3092-486 | Fax (0681) 3092-416 | E-Mail kasse@staatstheater.saarland

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