Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2021 – jetzt bewerben!

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Saarbrücken, Paris und Berlin, 12. Januar.
Hinter uns liegt ein historisches Jahr. Ein Jahr, das eine Zäsur darstellt. Ein Jahr voller Themen von großer Tragweite: Covid-19, der Brexit, die Flüchtlingskrise, die Klimakrise sowie Polizeigewalt gegen Demonstrantinnen und Demonstranten, Journalistinnen und Journalisten und schließlich die jüngsten Ereignisse in den USA und der Angriff auf die amerikanische Demokratie. Im Zuge der Pandemiebekämpfung wurden nationale Grenzen selbst im vereinten Europa wieder zu echten Hindernissen für die Menschen. Die Medien in ganz Europa standen vor großen Herausforderungen, gerade auch vor dem Hintergrund aktueller Verschwörungstheorien in der Auseinandersetzung mit Corona. Die Arbeit unabhängiger Journalistinnen und Journalisten, die Verteidigung journalistischer Werte und die Abgrenzung von Fakten und gezielter Irreführung und Manipulation sei deshalb noch wichtiger geworden, so der Vorstandsvorsitzende des DFJP und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist. „Viele Kolleginnen und Kollegen sind im vergangenen Jahr bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gegangen und darüber hinaus. Dies verdient unseren höchsten Respekt.“

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) sieht sich als Schaufenster für herausragende journalistische Leistungen und damit als wichtige Plattform für den Meinungsaustausch und ein besseres Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich sowie auf europäischer Ebene, insbesondere mit Blick auf die künftige Entwicklung Europas.

Für den DFJP 2021 können Einzelbeiträge, Serien und Dossiers in den Kategorien Video, Audio, Textbeitrag und Multimedia eingereicht werden, die sich kritisch, aber auch einfühlsam oder auch humorvoll mit der Tagesaktualität, der Geschichte und den Hintergründen aktueller Ereignisse auseinandersetzen. Das Themenspektrum ist dabei weit gefasst: Es erstreckt sich von dokumentarischen oder feuilletonistischen Einblicken in die Alltagswelt der Menschen bis hin zur politischen Analyse, Reportage, Essay und Glosse über große und bedeutende Ereignisse des vergangenen Jahres oder Meinungen zu wichtigen Fragen der Zeit aus deutscher, französischer oder aber europäischer Sicht.

Die Ausschreibungsfrist für den Wettbewerb 2021 läuft bis Montag, 1. März. Die eingereichten Beiträge müssen vor diesem Datum erstmals veröffentlicht worden sein. Die Anmeldung erfolgt online auf der Internetseite www.dfjp.eu. Auch Dritte (User, Leserinnen und Leser, Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Hörerinnen und Hörer) können preiswürdige Arbeiten aus den Bereichen Video, Audio, Text und Multimedia vorschlagen beziehungsweise für eine Teilnahme empfehlen. Die Redaktion des DFJP wird in diesem Fall Kontakt zu den Autorinnen und Autoren aufnehmen.

Die Preisverleihung 2021 findet – sofern es die Umstände zulassen – am Dienstag, 29. Juni, in Berlin statt. Nähere Einzelheiten dazu teilen wir rechtzeitig vorher mit. Ergänzt werden soll die Zeremonie wie immer durch ein Expertenforum zu aktuellen Fragen in der Europapolitik wie etwa der besonderen Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen für die weitere Entwicklung der Europäischen Union nach dem Ausscheiden Großbritanniens.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 zum 20. Jubiläum des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen. Er gehört heute zu den wichtigsten Medienpreisen in Europa; Mitglieder sind der Saarländische Rundfunk (SR) als Federführer, Deutschlandradio, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), France Télévisions. ARTE, Deutsche Welle, Le Républicain Lorrain, Radio France, France Médias Monde, Saarbrücker Zeitung, Google, SaarLB, Kalodion GmbH, Gustav-Stresemann-Institut, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Französische Hochschule, Fondation Robert Schuman und die Stiftung Genshagen.

Weitere Informationen unter:
www.dfjp.eu
Facebook: Deutsch-Französischer Journalistenpreis – DFJP / PFAJ e.V.
Twitter: @DFJP_PFAJ
Instagram: DFJP_PFAJ

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