Erster Platz für “schlichte Eleganz” – DAM Preis 2020 geht an James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel

David Chipperfield Architects: James-Simon-Galerie, Berlin / © Foto: Simon Menges

Unter fünf Projekten in der Endrunde überzeugten die Architekten und der Bauherr für den Neubau der James-Simon-Galerie (Berlin) die Jury und nahmen den Preis des Deutschen Architekturmuseums 2020 in Empfang.

Bei der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel gelang den Architekten ein städtebaulicher Spagat: Es galt, an einer der prominentesten wie auch sensibelsten Stellen Berlins ein repräsentatives Eingangsgebäude zur Museumsinsel zu schaffen, das sich gleichzeitig der starken architektonischen Setzung des Ensembles aus Pergamon-, Neuem und Altem Museum, des Kupfergrabens und der inzwischen weitgehend fertiggestellten Rekonstruktion des Stadtschlosses ein- und unterordnet. Die exzellenten Leistungen auf so vielen Ebenen führten die Jury zu einem eindeutigen Votum für David Chipperfield Architects als Gewinner des DAM Preis 2020.

„Zukunftsfähig an der James-Simon-Galerie ist die Haltung der Architektur zum Stadtraum, zu den großartigen Bauten der Nachbarschaft, und die Kraft, daraus einen neuen Ort zu schaffen. (Peter Cachola Schmal, Direktor DAM)

„Die schlichte Eleganz berührt in all ihrer Komplexität… Chapeau!“
(Dijane Slavic)

„Eine meisterliche Gratwanderung zwischen heroischer und moderner Interpretation, die der großartigen, klassischen Museumsinsel einen neuen, frischen Auftritt verleiht.“ (Manfred Ortner)

“Die 26 besten Bauten in/aus Deutschland” sind noch bis zum 10.5.2020 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt zu sehen. Jeweils samstags und sonntags um 16 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung statt.

Weitere Informationen: www.dam-online.de

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