“Bild und Blick – Sehen in der Kunst” und “Make Love not War” im Wilhelm Hack Museum

Albert Irvin, Flight, 1973, Öl auf Leinwand, 224 x 427 cm, Wilhelm-Hack-Museum // Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2018


Sammlung

Bild und Blick – Sehen in der Kunst

11. August 2018 bis 7. Juli 2019

sowie

Kabinettstücke

Make Love not War

11. August bis 18. November 2018
Eröffnung: Freitag, 10. August 2018, 18 Uhr


Etwa einmal im Jahr zeigt das Wilhelm-Hack-Museum eine thematisch neue Ausstellung mit Werken aus der umfangreichen Sammlung. Die Sammlungspräsentation Bild und Blick – Sehen in der Moderne präsentiert die vielfältigen Möglichkeiten, welche die Kunst des 20. Jahrhunderts für die Betrachterinnen und Betrachter bereithält. So geht der Weg der Abstraktion mit einer Konzentration auf die malerischen Mittel sowie die Behandlung der Leinwandoberfläche einher. Aus dem Verzicht auf figurative und erzählerische Elemente ergeben sich neue Formen des Wahrnehmens und Betrachtens: Gestische Techniken erzeugen die Illusion eines Raumes hinter der Leinwand, streng geometrische Flächen dagegen werfen den Blick in den eigenen Wirklichkeitsraum zurück und ab den 1960er Jahren sind die Betrachtenden sogar dazu angehalten, in eine direkte Interaktion mit dem Kunstwerk zu treten. Diese und weitere Möglichkeiten des Betrachtens werden unter anderem anhand der Werke von Carl Buchmeister, Otto Freundlich, Raimund Girke, Gotthard Graubner, František Kupka, Adolf Luther, Piet Mondrian, François Morellet, Jackson Pollock, Michael Raedecker und Karl Schmidt-Rottluff dargestellt.

Die Ausstellungsreihe Kabinettstücke widmet sich mit Make Love not War dem diesjährigen Jubiläum der Studentenbewegung. Vor 50 Jahren prangerten junge Menschen mit ihren Protesten in deutschen Großstädten wie Berlin, Frankfurt und München unter anderem die fehlende Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, die atomare Aufrüstung und den Vietnamkrieg an. Anhand der Grafiken und Objekte von Hans Peter Alvermann, Gerhard Richter, Hans-Jürgen Diehl, Werner Berges, Klaus Staeck, Wolf Vostell und anderen zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler die studentische Bewegung wahrnahmen.


Alle Informationen unter www.wilhelmhack.museum

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