Autor Archive

  • DRP: Neue Hörerlebnisse mit Sibelius und Mendelssohn

    Die Deutsche Radio Corona bietet neue Konzerterlebnisse. Die Abstandsregeln können eine neue Ästhehtik des Klanges schaffen. Denn statt der großen Streicherbesetzung ist der Klang nun viel diversifizierter und hat für das Hörerlebnis ganz unterschiedliche Auswirkungen, wie sich im letzten Konzert der Deutschen Radio Philharmonie zeigte.

  • Malen als leidenschaftliche Anamnese – Bettina van Haaren

    Alles läuft derzeit noch etwas ungewohnt und ungewöhnlich, auch in der Kunstszene – statt großem Bahnhof zur Eröffnung der Bettina van Haaren-Ausstellung in der Saarländischen Galerie in Berlin diesmal drei Angebote zum Werkstattgespräch mit der Künstlerin, die ja zu den prominentesten Vertreterinnen der saarländischen Malerei & Grafik gehört.

  • UNENDLICHE ANNÄHERUNG – Uraufführung »GESPRÄCH MIT EINER STRIPPERIN«: Schauspiel von Jakob Nolte

    Die Stripperin Helene Tulpig trifft auf den Tierpfleger Ivan Trinko. Nicht zufällig, Ivan hat sie in den Vogelpark bestellt. Und nun sitzen sie dort, im Pelikan-Käfig, und beginnen ein Gespräch.
    Ein Gespräch: Die verbale Kommunikation zwischen zwei Menschen. Jeder beginnt es mit gewissen Erwartungen, und im Idealfall führt man es mit einem Gegenüber, das Interesse zeigt, mit empathischen Fragen aufwartet, gut zuhören kann und auch selbst etwas von sich preisgibt. Doch was offenbart man: Schokoladenseiten oder tiefste Abgründe?

  • Stiftung Demokratie Saarland: Liveschalte des Vortrags VERANTWORTUNG

    Wir brauchen ein republikanisches Wir gegen das Gespenst (neo-)liberaler Ich-Philosophie. Die politische Linke sollte die materiellen Bedürfnisse der Menschen wieder ins Zentrum ihrer Politik rücken. Und sie muss die Menschen auch wieder an ihre Pflichten als Bürgerinnen und Bürger erinnern. Denn sie schulden sich einander mehr als Gesetzestreue.

  • Winterreise © Theater Trier

    Winterreise – Ballett von Roberto Scafati
 mit Musik von Franz Schubert und Jóhann Jóhannsson

    „Die Winterreise“, ein Zyklus von 24 Gedichten, vertont von Franz Schubert, ist eine melancholische Reise in die menschliche Seele. Ballettdirektor Roberto Scafati vermischt Schuberts Musik mit der des isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson. Dabei entsteht eine hoch interessante Verbindung zweier Musikstile, bei der sich dichte Atmosphären und intimer Liedgesang abwechseln und so eine ganz einzigartige Wirkung entfalten.

  • Ateliersstipendium im Saarländischen Künstlerhaus 2021/22 geht an Julia Gerhards

    Das Atelierstipendium im Saarländischen Künstlerhaus 2021/2022 geht an die Künstlerin Julia Gerhards. Ein Jahr lang wird sie den Atelierraum kostenlos nutzen und die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer abschließenden Ausstellung im Frühjahr 2022 vorstellen. Gerhards ist bis 2021 Meisterstudierende an der Hochschule der Bildenden Künste Saar bei Prof. Katharina Hinsberg und Prof. Eric Lanz. Sie wird das Atelier nutzen, um das Erforschen von Stimm-Klängen und der dabei entstehenden Mimik in einer Videoarbeit fortzusetzen, an einer Tanzperformance arbeiten und viel zeichnen.

  • Auf der Suche nach dem Glück am Saarländischen Staatstheater

    Die Glücksgöttin ist auf der Flucht vor den Glückssuchern und springt auf dem Saarbrücker Theatervorplatz in einen Heißluftballon, doch die Verfolgergruppe erklimmt den abhebenden Korb. Krachend rauscht der abstürzende Ballon in das Bühnenhaus des Staatstheaters, der Vorhang hebt sich, herbor tritt das siebenköpfige Ensemble.

  • Von der Gier nach Nähe bei 1,50 Meter-Abstand

    Geltungssucht und andere ego-betonende Allüren sind wahrlich so alt wie die Menschheit. So waren die Schauspielverantwortlichen beim Saarländischen Staatstheater gar nicht so schlecht beraten, Eugène Labiches „La poudre aux yeux“ (Sand in den Augen) zu wählen und dem Publikum als „Trüffel, Trüffel, Trüffel“ zu servieren.

  • »Trüffel Trüffel Trüffel« ab 19. September in der Alten Feuerwache Saarbrücken

    »Mir ist ganz schwindlig von der gesellschaftlichen Höhe, die ich so langsam erreiche!«, gesteht Monsieur Malingear seiner Frau im Kampf um den gesellschaftlichen Aufstieg oder sollte man sagen, gegen einen gefürchteten Abstieg? Trotz Sparzwang wir geprotzt, wenn es um die Vermählung der Tochter geht, denn schließlich machen es die Nachbarn auch.