Ausstellungsprogramm der rem 2020

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Aus “In 80 Bildern um die Welt”: Photochrom Zürich: Blick über Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund, um 1895 © rem, Forum Internationale Photographie

(red.) Die Reiss-Engelhorn-Mussen in Mannheim eröffnen im August und September gleich zwei neue Sonderausstellungen aus dem Bereich Fotografie. Weiterhin zu sehen sind “Marc Erwin Babej: Yesterday – Tomorrow” bis 31. Januar 2021 und “Chromatik – Klang der Farbe in der modernen Glaskunst” bis zum 17. Januar 2021 sowie die Dauerausstellung im Zeughause “Ägypten – Land der Unsterblichkeit”.

Neue Ausstellungen

In 80 Bildern um die Welt – 14.8.2020 – 10.1.2021

Reiss-Engelhorn-Museen, Forum Internationale Photographie, Museum Zeughaus C5

In Corona-Zeiten ist das Reisen plötzlich nicht mehr selbstverständlich und unterliegt zahlreichen Einschränkungen. Die Sehnsucht nach der Ferne bleibt jedoch ungebrochen. Seit ihrer Erfindung konservieren Reisefotografien Erinnerungen und laden zum Träumen ein. Vom 14. August 2020 bis 10. Januar 2021 entführen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim auf eine fotografische Weltreise. Die Sonderausstellung „In 80 Bildern um die Welt“ vereint faszinierende Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zu Land, zu Wasser und in der Luft steuert sie Sehnsuchtsorte an und zeigt, wie sich das Reisen, aber auch die Fototechnik im Laufe der Zeit verändert haben.

Die Schau begleitet die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert. Diesen frühen Bildern stehen in der Ausstellung die Arbeiten bedeutender Fotografinnen und Fotografen des 20. Jahrhunderts gegenüber. In ihrem jeweils ganz eigenen Stil halten sie nahe und exotische Orte in Schwarz-Weiß und Farbe fest. Bildikonen der legendären STERN-Fotografen sind ebenso vertreten wie u.a. eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Fritz Henle, Jürgen Heinemann, Helmut Gernsheim und Robert Häusser.
Die gezeigten Bilder stammen aus den reichen Beständen des Forums Internationale Photographie. Viele davon sind erstmals zu bewundern.

www.rem-mannheim.de

Jörg Brüggemann: wie lange noch – 5.9.2020 – 6.1.2021

Reiss-Engelhorn-Museen, ZEPHYR – Raum für Fotografie, Museum Weltkulturen D5

ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen präsentiert vom 5. September 2020 bis 6. Januar 2021 die Sonderausstellung „Jörg Brüggemann: wie lange noch“. Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesem riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur.

Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

www.zephyr-mannheim.de

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