25 Jahre Mudam Sammlung

21.11.2020 bis 03.04.2021

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Tony Cragg, Dining Minions, 1982
Collection Mudam Luxembourg – Musée d‘Art Moderne Grand-Duc Jean | Apport Fortuna – Acquisition 1997
© Foto: Rémi Villaggi | Mudam Luxembourg

(red.) Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean präsentiert 25 Jahre Mudam Sammlung. Die Feierlichkeiten zum fünfzehnten Jahrestag der Eröffnung des Mudam bieten Gelegenheit, die Vielfalt und die Stimmigkeit der Mudam Sammlung zu betonen, deren erste Ankäufe
ja bereits im Jahr 1996, in der Vorphase des Museums, getätigt wurden. Anhand einer Auswahl von etwa vierzig Werken bietet diese neue Zusammenstellung vom 21.11.2020 bis 03.04.2021 einen Überblick von den 1960er Jahren bis in die ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts, bei dem es um Formen, aber auch um Prozesse oder Haltungen in der zeitgenössischen Kunst geht. Der Parcours bleibt nicht statisch, da sich die Hängung der Werke im Laufe des Jahres 2021 verändern wird. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Bezügen, die sich zwischen den in den vergangenen 25 Jahren erworbenen Werken herstellen lassen, und auf gewissen Tendenzen und Themen, die sich daraus ableiten lassen.

Die Auswahl thematisiert eine Reihe von Begriffen, die unmittelbar mit dem zeitgenössischen Kunstschaffen zusammenhängen. Sie hebt beispielsweise den Einfluss der Konzeptkunst oder des Minimalismus auf heutige Kunstpraktiken hervor. Gleichzeitig unterstreicht sie den sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion ständig erneuernden Dialog und verweist auch auf den Stellenwert der Narration in der Herstellung von Bildern und der Darstellung der Welt. Bedeutsam ist auch die Vielfalt der Materialien und der unterschiedlichen, von den Künstlern verwendeten Verfahren, sei dies der Gebrauch industriell gefertigter Stoffe, die Verwendung fertig vorgefundener Dinge, die Verwandlung des
Körpers in ein künstlerisches Werkzeug oder die Neudefinition des kreativen Prozesses. Diese Präsentation der Werke aus der Mudam Sammlung bietet so auch eine Gelegenheit, über ihre zukünftige Entwicklung nachzudenken und unterstreicht ihren Anspruch, das zeitgenössische Kunstschaffens in seiner ganzen Vielfalt darzubieten, ohne dabei den Blick auch auf die Gegenwart der Welt zu verlieren.

Zur Ausstellung

Kuratorinnen: Lisa Baldelli und Marie-Noëlle Farcy
Ort: Untergeschoss, Ostgalerie, Westgalerie
Künstlerinnen und Künstler: Marina Abramović, Etel Adnan, Helena Almeida, David Altmejd, John Armleder, Fikret Atay, Katinka Bock, Tania Bruguera, Lonnie van Brummelen & Siebren de Haan, Lee Bul, Hannah Collins, Tony Conrad, Marie Cool Fabio Balducci, Tony Cragg, Simone Decker, Jürgen Drescher, Jimmie Durham, William Engelen, General Idea, Tina Gillen, Giorgio Griffa, Edi Hila, Suki Seokyeong Kang, On Kawara,
William Kentridge, Terence Koh, Jutta Koether, Eva Kotátková, Lutz & Guggisberg, Isa Melsheimer, Bruce Nauman, Jayson Scott Musson, Frank Nitsche, Blinky Palermo, Bernard Piffaretti, Bojan Šarčević, Sarkis, Patrick Saytour, Thomas Schütte, Patrick Tosani, Janaina Tschäpe, Cy Twombly, Javier Vallhonrat, Franz Erhard Walther, Kara Walker, Franz West, Raphaël Zarka, Rémy Zaugg und Heimo Zobernig

Weitere Informationen: www.mudam.com

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