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Neuigkeiten der Kultur der Großregion von Opus KulturmagazindeOPUS Kulturmagazin RSS-Readerhttp://www.opus-kulturmagazin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif
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1816Neuigkeiten der Kultur der Großregion von Opus KulturmagazinTYPO3 - get.content.righthttp://blogs.law.harvard.edu/tech/rssTue, 21 Feb 2012 11:23:00 +0100"Drucksachen" - Neue Grafikmappe
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Die zum Rundgang der HBKsaar erschienene Druckgrafikmappe "Drucksachen" entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung während der Sommer- und Wintersemester 2011/12 in den Druckwerkstätten am Tummelplatz unter der Betreuung von Prof. Gabriele Langendorf, Ullrich Kerker und Dirk Rausch. Beteiligt haben sich 18 Studierende aus unterschiedlichen Semestern und Studiengängen. Der Mappe lag kein Thema zugrunde, vielmehr bestand das Konzept darin, aus den eigenen künstlerischen Ansätzen eine Druckgrafik zu entwickeln. In regelmäßigen Treffen wurde die inhaltliche Ausrichtung, die Formfindung sowie deren technische Umsetzung besprochen, dafür gab es keine Vorgaben, lediglich das Format wurde auf 30 x 40 cm festgelegt.
Mit: Michael Fuith, David Rauchenberger, Christine Kain, Ursula Strauss, Viktor Tremmel, Gisela Salcher u.a.
Am Sonntag, den 19. Februar 2012 um 19:30 Uhr, im CinemaxX 3, Potsdamer Straße 5, 10785 Berlin
Markus Schleinzer ist mit seinem Film MICHAEL der große Gewinner des 33. Filmfestivals Max Ophüls Preises. Auszug aus der Jurybegründung für die Vergabe des mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preises an den Österreicher:
MICHAEL eröffnet dem Zuschauer die Täterperspektive eines unglaublichen Verbrechens. Mit nüchterner Forensik zeigt er die Seelenlandschaft des Unbegreiflichen und Verwerflichen. Die mit Perfektion angewandte Kunst der Auslassung, der konzeptionelle Mut des Filmemachers und ein präziser Hauptdarsteller machen diesen klugen Film zu einer vorsichtigen Annäherung an die Abscheulichkeit, die man nicht mehr vergessen wird.
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Wed, 08 Feb 2012 15:03:00 +0100Autogrammstunde mit Jens Voigt bei Enovos Gruppe!
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Die Enovos Gruppe freut sich am Mittwoch den 8. Februar 2012 von 11:00 – 13:00 Uhr Jens Voigt, Fahrer des World Tour Teams RADIOSHACK NISSAN TREK, an ihrem Stand - Halle 2, Stand: 2-210- begrüßen zu können.
In der Großregion, insbesondere in Luxemburg ist Enovos bedeutendster Erdgas-, Strom- und Energiedienstleistungsanbieter für eine wachsende internationale Kundschaft, sowohl für die Industrie als auch für kommunale Weiterverteiler und Privathaushalte. „Man kann die Herausforderungen des Radsports mit denen unseres Business vergleichen. Letztes Jahr hat das Team sehr gute Resultate erzielt und möchte diese in der neuen Saison noch übertreffen. Auch Enovos hat im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt und blickt stets zielgerichtet und dynamisch nach vorne“, so Jean Lucius, CEO Enovos Luxembourg.
Enovos kann bereits einen attraktiven Kundenstamm in Europa vorweisen und beabsichtigt, seine Präsenz im Bereich Erdgas und Strom in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Belgien zu stärken und weiter auszubauen. Über sein Kerngeschäft hinaus, baut das Unternehmen Enovos Gruppe seine Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien signifikant aus.
Das internationale Team besteht aus 30 Fahrern mit unterschiedlichen Nationalitäten. Der Fahrer Jens Voigt, der als Erster die Deutschlandtour zweimal gewann, gehört mit bisher 53 Profisiegen zu den besten deutschen Radprofis. Bis November 2007 war er Sprecher des Verbandes der Radprofis Cyclistes Professionnels Associés (CPA). In den Jahren 2005 und 2006 wurde er von den Lesern der Fachzeitschrift Radsport-Magazin zum „Radsportler des Jahres“ gewählt.
Enovos, bisher offizieller Partner des Teams Leopard Trek, freut sich, auch zukünftig, seine Sponsoring-Kooperation mit dem WorldTour Team RADIOSHACK NISSAN TREK fortzusetzen.
Bild: @ Jens Voigt
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Wed, 08 Feb 2012 11:00:00 +0100Chanson-Archiv der Universität Saarbrücken öffnet ihre Sammlung
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Erfreut schaut Rainer Kleinertz auf die mehr als 2.000 CDs mit französischer Musik, die im Raum 005 des Instituts für Musikwissenschaft der Saarbrücker Universität mannshoch in den Regalen lagern. «Diese Chansons sind Botschafter Frankreichs», sagt der Professor, der das Musikinstitut der Saar-Universität leitet. «Wir haben hier nach dem Saarländischen Rundfunk die größte Chansonsammlung in Deutschland.»
Diese wird jetzt allen Interessierten zur Verfügung gestellt. In den vergangenen Monaten haben die saarländischen Musikwissenschaftler dafür ihren gesamten Bestand katalogisiert. «Dieser Schritt ist notwendig geworden, weil wir 2011 die CD-Sammlung des SR-Redakteurs Gerd Heger als Dauerleihgabe erhalten haben», erklärt Kleinertz. Neben der Freude sei damit auch die Verpflichtung verbunden, die etwa 20.000 Chansontitel der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Sinn dieser Fleißarbeit liegt für den 53-jährigen Wissenschaftler auf der Hand. «Wir wollen den Menschen Appetit auf die französische Sprache machen und zugleich ein Chansongedächtnis für die Wissenschaft schaffen.»
Chansons für den Französischunterricht
Über Monate wurden die Alben gesichtet und alphabetisch geordnet. «Wir werden mit diesem Angebot zum Beispiel auf die Französischlehrer im Saarland und Rheinland-Pfalz zugehen. Denn mit der Musik können sie ihre Schüler im Unterricht auch emotional erreichen», ergänzt Brigitte Wojtyniak, die zusammen mit studentischen Mitarbeitern das Archiv betreut. «Aus rechtlichen Gründen werden die Titel zwar nicht direkt im Internet anzuhören sein, aber über die Institutsbibliothek können die Stücke ausgeliehen werden», sagt sie. Doch längst nicht alle der gesammelten Platten kommen aus Frankreich. «Wir haben Musik aus Nordafrika ebenso dabei wie Chansons aus Kanada oder Belgien und auch regionale Künstler wie Helmut le Barde oder Marcel Adam.»
Elemente auch in Rock oder Reggae
Ziel ist es, die gesamte Vielfalt wiederzugeben. Bis zu 200 neue Aufnahmen kommen jedes Jahr hinzu. «Es ist heute nicht mehr so einfach, das Chanson einzugrenzen. Viele Künstler nutzen auch andere Stile in ihrer Musik», betont die studentische Mitarbeiterin Louise-Anne Botz. «Manu Chao etwa bedient sich beim Reggae ebenso wie beim Rock.» Der aus Paris stammende Musiker ist mit seinen Alben «Esperanza» und «La Radiolina» im Chansonarchiv vertreten. Dieses ist werktags von 10 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Natürlich können dort auch Aufnahmen der unvergessenen Edith Piaf angehört werden. «Bis heute verbinden viele in Deutschland den Chanson vor allem mit ihr», unterstreicht Kleinertz ihre Bedeutung. «Zu Recht, denn sie hat mit ihren Liedern den Weg für viele andere bereitet.»
(http://www.uni-saarland.de/fak3/chansonarchiv)
Ab 14. Februar 2012 bezieht das "Rendezvous Chanson" seinen neuen Sendeplatz. Regelmäßig von 21.00-22.30 Uhr auf SR 2 zu hören.
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Mon, 06 Feb 2012 15:13:00 +0100Endspurt für den Entdeckerwettbewerb!
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Der Schulwettbewerb „Schau dich um!“ von der Firma Hochwald Sprudel in Kooperation mit der Stiftung Lesen im Rahmen der Lese-Initiative „Wasserkästen für Bücherkisten“ geht in den Endspurt. Noch bis Mittwoch, 15. Februar, können die Klassen ihre kreativen Beiträge zum Thema Region bei der Stiftung Lesen einreichen und sich auf einen tollen Gewinn freuen.
(Schwollen/Mainz, Februar 2012) „Schau dich um!“ unter diesem Motto rief die Firma Hochwald Sprudel gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner der Stiftung Lesen 3. bis 6. Klassen zu einem regionalen Entdeckerwettbewerb in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf. In wenigen Tagen, am Donnerstag, 15. Februar, ist nun Einsendeschluss. „Wir sind schon sehr gespannt auf die Beiträge der Schulen. Insgesamt haben sich ganze 214 Klassen beworben und wir freuen uns auf jeden einzelnen Beitrag zum Thema Region“, so Sven Olaf Jensen, Geschäftsführer der Hochwald Sprudel Schupp GmbH und Initiator des Projektes. Auch Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme und Projekte der Stiftung Lesen, schaut dem Einsendeschluss erwartungsvoll entgegen: „Die Schulklassen haben bei dem Wettbewerb jede Menge Möglichkeiten, ihr Umfeld kreativ und mit einem neuen Blickwinkel zu entdecken. Wir freuen uns auf fantasievolle Umsetzungen und zahlreiche Einsendungen.“ Auch Klassen, die den Anmeldeschluss verpasst haben, können noch am Entdeckerwettbewerb teilnehmen und ihre Beiträge an folgende Adresse schicken:
Stiftung Lesen „Schau dich um!“ Römerwall 40 55131 Mainz
Den schönsten eingereichten Beiträgen des Entdeckerwettbewerbes winken attraktive Preise: Acht ganztägige Schreibwerkstätte mit bekannten Kinder- und Jugendbuchautoren sowie 25 abwechslungsreiche und prall gefüllte Bücherkisten für die Schulbibliothek. Doch auch alle anderen teilnehmenden Klassen dürfen sich auf ein kleines Dankeschön der Lese-Initiative „Wasserkästen für Bücherkisten“ freuen. Die Gewinnerklassen werden bis zum 15. März 2012 benachrichtigt.
Die Lese-Initiative „Wasserkästen für Bücherkisten“ Unter dem Motto „Wasserkästen für Bücherkisten – Wasser aus der Region für Wissen in der Region“ hat die Hochwald Sprudel Schupp GmbH 2009 eine Lese-Initiative für Schüler in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gestartet. Der familiengeführte Mineralbrunnen spendet seither 1 Cent pro verkaufter Hochwald-Flasche für das Projekt und für die Leseförderung in der Region. So konnten in den ersten beiden Aktionsjahren 135 Workshops mit mehr als 3250 Schülern durchgeführt werden.
Im Zentrum der Lese-Initiative steht im Jahr 2011/2012 „Schau dich um!“, der regionale Entdeckerwettbewerb für die 3. bis 6. Klassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, der mit der Stiftung Lesen durchgeführt wird.
Mehr Informationen finden Sie auch unter www.hochwald-sprudel.de. Ansprechpartner für den Wettbewerb ist die Stiftung Lesen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.stiftunglesen.de/schaudichum.
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Mon, 06 Feb 2012 12:03:00 +0100Herausragend im Februar
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]]>Herausragend im Februar: Bildhauerin und Medienkünstlerin Valérie Hendrich, Sarreguemines]]>
Herausragend im Februar: Bildhauerin und Medienkünstlerin Valérie Hendrich, Sarreguemines „Gegensätze und Widersprüche, das ist unsere Harmonie“: Für ein Jahr, von März 2011 bis Februar 2012 übernimmt die Saarbrücker Kunsthistorikerin und Galeristin Dr. Ingeborg Besch die Auswahl der monatlichen Rubrik „herausragend“, die Künstlerinnen und Künstler der Großregion in den Mittelpunkt stellt. Der Satz des Malers Wassily Kandinsky leitet ihre Suche nach dem Besonderen, Herausragenden quer durch die Generationen, Techniken, künstlerischen Vorlieben und Notwendigkeiten im Schaffen von Künstlerinnen und Künstler aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg. Valérie Hendrich: Der Raum hinter den Dingen
Dass Bildhauer und Plastiker mit Material, meist der handfesten Art arbeiten, ist eine Selbstverständlichkeit und ist es doch auch nicht. Seit rund 50 Jahren ist auch das Immaterielle zum Werkstoff des Bildhauers und des Plastikers geworden. Das Licht, das einen Raum schafft, die Dunkelheit, die ihn teilt, sind zu seinem Material geworden. Es ist ein schwebendes Paradox, dass gerade das Nicht-Greifbare, das sich jedem Zugriff Verweigernde in eine Form bringen will.
Flächen durch das Zusammenspiel von Raum und Licht begrenzen oder erweitern, diesen Arbeitsauftrag hatte sich die Bildhauerin Valérie Hendrich gegeben. Um ihn auszuführen, hatte sie nach ihrem Studium der Bildhauerei in Mulhouse nach seinem Jahr an die Hochschule der Bildenden Künste Saar gewechselt. 1989 war mit dem Plastiker Wolfgang Nestler in der ehemaligen Handwerkergasse der stillgelegten Völklinger Hütte, die 1994 zur Weltkulturerbestätte wurde, eine Dependance der Saarbrücker Kunsthochschule entstanden. Die Nähe zur einstigen Eisenhütte legte die Arbeit mit Eisen und Stahl nahe, doch im Atelier Nestler fanden sich diejenigen zusammen, deren Interesse nach dem Raum ging, unabhängig mit welchen Mitteln er zu schaffen war. Die Werkstatträume des Eisenwerks boten dafür ein ideales Umfeld. Sie waren Partner und Gegner. Sie waren gleichermaßen konkreter Raum und Projektionsfläche für diejenigen, die hier arbeiteten.
Für ihre Diplomarbeit hatte sich Valérie Hendrich auf das Zusammenspiel von Fläche, Raum und Licht konzentriert. Über Monate hatte sie eine 16 Quadratmeter große Stofffläche mit kleinen Stichen aus feinem blauen Garn bedeckt bis keine helle Stelle mehr herausstach. Alles war tiefblau, plastisch durch das den Stoff durchwirkende Garn, dessen Unebenheiten das Licht anzogen und eine Veränderung bewirkten. Das Blau changierte, wenn Sonnenlicht darauf fiel zu mattem Weiß und wandelte seine Gestalt.
„Mit solchen Phänomen arbeite ich“, sagt Valérie Hendrich und taste sich weiter vor in die Räume, die sich hinter der Fläche aufschlossen, wenn Licht und Schatten in sie eindrangen. Ein Durchbruch in der Wand in einem Raum der Handwerkergasse gab den Blick auf eine rote Stahlwand frei. Durch das einfallende Licht kam auch dieses Rot in den Raum und überzog den Boden. Der Raum, kalt und hart verwandelte sich, sobald man die Fläche betrat zu einer Wärmezone. „Innere Bedingungen zeigen sich zunächst in äußeren und gehen dann in Bewegungen der Luft über in den Raum“, fasste sie ihre Erfahrungen mit Raum und Licht zusammen. Welche Rolle dabei die Lichttemperatur spielte, welche Kraft dabei die in der Hütte allgegenwärtigen kontrastreichen Rot- und Grüntönen entfalteten, arbeitete sie in einer Fotoserie heraus.
Die Fläche hat ihr zweites Gesicht gezeigt und dieser Moment der Drehung, der wie ein Schlüssel im Schloss, einen neuen Raum aufschließt, war der Mechanismus, den sie sich zueigen machte. So war ihr Vorschlag für eine temporäre Arbeit für die Bausstelle vor dem Kunstverein Offenburg im Jahr 1997 „ein Denkmal nicht aus Buchstaben, sondern aus den Vorstellungen, die sich damit verbinden.“ Zeitgebunden und flüchtig, damit war eine Übereinkunft mit den Phänomenen, sei es der aufsteigenden Erinnerung, dem Bilderschatz im Kopf und dem Lauf der Jahreszeiten getroffen.
Das, was diese realen Dinge beschienen vom Licht auslösen, zu diesen Phänomene machte sie sich auf. Es waren die Bildern und Räume hinter den Dingen, die im Wechsel des Lichts, in der Veränderung der Tages- und Jahreszeiten, die noch in der Serie der in unterschiedlichen Tönen zusammengestellten Farbkarten aus dem Jahr 2007 aufschien und mit dem bezeichnenden Titel „Das Licht der vier Jahreszeiten bringt meine Wohnung zum Lachen“ immer auch das Empfinden, bedingt durch Licht mitein schloss.
„Die Entwicklung einer Idee“, nennt es Valérie Hendrich, in der das Schwebende, Kleine, Verschwindende, für einen Moment aufscheinende sich darstellt. Feststeht dabei nur, dass es hier nicht mehr um das unverrückbare Ergebnis, sondern um Bewegung und Prozess geht. Flächen und Räume verändern sich im Licht, das wurde scheinbar handgreiflich in dem Poesie und Alltag vereinenden Projekt der „Reflexionen über die Saar“, die als Gemeinschaftsarbeit mit dem Designbüro Hullmann & Gimmler Verse aus einem Gedicht von Johannes Kühn an die Uferbefestigungen entlang der Saar montierten. Schaute man direkt darauf waren die in Spiegelschrift gesetzten Worte unleserlich, doch erst im Blick auf die Oberfläche des Wasser ließ sich an hellen Tagen die Botschaft lesen. Wieder griffen Licht und Raum ein und legten frei, was hinter den Dingen stand.
Den Wandel des Raums durch das Licht greift ihr aktuelles Filmprojekt auf. Die Wendung zum bewegten Bild erweist sich in dieser Suche nach dem Wandel von Farbe und Raum als konsequent. In der Wintringer Kapelle auf der Höhe um Kleinblittersdorf blenden sich Ort und der Mensch im Raum ineinander. „Ici“, das „Dort“, in dem auch das Wort „Ich“ mitschwingt und in zehn stillen, nur dem im Raum laufenden Licht gewidmeten Minuten kommt diese Suche nach den Übergängen vom Materiellen zum Immateriellen im Schaffen der Bildhauerin zu sich.
Es sind Arbeiten im Grenzgebiet, was wörtlich auf die aktuelle Arbeitssituation von Valérie Hendrich bezogen ist. Als Französin, die in Deutschland studiert und direkt hinter der Landesgrenze arbeitet, hat sie mit ihrer Arbeit diesem schwebenden Zustand Dauer gegeben. Alles kreist um Situationen, in denen etwas, das fest und unveränderlich scheint, durch den Einfluss von Licht und Schatten einen neuen Raum öffnet.
Sabine Graf
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Biographie
geboren 1973 in Forbach
1993-1994 Studium der Freien Kunst an der école des beaux arts, Mulhouse bei Prof. Tual
1995-1999 Studium der Freien Kunst/Plastik bei Prof. Wolfgang Nestler und Prof. Maria Nordman an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken
1999 Diplom und Meisterschülerin von Prof. Wolfgang Nestler
2011 Atelier im Schloss Falkenhorst, Kleinblittersdorf lebt und arbeitet in Frankreich und Deutschland.
Mehr Information unter http://www.valeriehendrich.com
Preise/Auszeichnungen/Stipendien
2011, Filmförderung für das Kurzfilm "Streiflichter" 10 Min., Saarland Medien GmbH, Saarbrücken
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) 2011: - 1001 Zeichnung reloaded in den Schaufenstern, 6.-20. November 2011 - 1001 Zeichnung reloaded. Zeichenmarathon zum Mitmachen. 24.-25. September 2011; loopingstar Videofestival, Studioblau des Saarländischen Künstlerhauses, Saarbrücken, "double star" Videoinstallation, Kabinett Antik, St. Johanner Markt 18, Saarbrücken
2010: „1001 Zeichnung - Zeichenmarathon“, Galerie N.N., Nauwieser Neunzehn, Saarbrücken; „Das Blaue Band. Gespiegelter Fluss – Reflexionen über die Saar”, gemeinsam mit Designbüro Harald Hullmann & Jörg Gimmler, Saarufer, Saarbrücken, Völklingen, Sarreguemines, Hanweiler und Grosbliederstroff; „angezettelt!” 25 Jahre Saarländisches Künstlerhaus - Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
2008: „Gosz Rausch 3” Do you believe in Gosz, Museum Gosz, Saarbrücken 2008 „SEITE B”, Museum Gosz, Saarbrücken
2007: „Gosz Rausch 2” 10 x 15, Galerie Gosz Saarbrücken; „100 Bilder für Monschau”, Ein Kunstprojekt von Wolfgang Nestler, Monschau
2006: „Gosz Rausch“Weihnachten in der Galerie Gosz, Galerie Gosz,Saarbrücken
2004: „kopf treibt blüte”, schaubar ausstellungsraum für kunst, architektur, design, saarbrücken -
2003: Tischgalerie, Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
2002: Tischgalerie, Handwerkergasse, Völklingen; „zuhause”, Wohnraumprojekt, Saarbrücken zusammen mit Nina Jäger
2000: Städtisches Museum, Gelsenkirchen
1999: „projekt hügel”, Krakòv (P) 1999 Kunsthalle, Überherrn
1997: Hindenburg-Turm, Riegelsberg; Chun Chon galerie, Seoul; Kunstverein Offenburg/Mittelbaden; Museum Katharinenhof, Kranenburg
1996: „Reflexionen”, Historisches Museum Saar Bibliographie,
Veröffentlichungen
Kunstlexikon Saar, Laboratorium, Institut für aktuelle Kunst im Saarland 2010
„Das blaue Band– die Saarachse”, Saarland Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr 2010 „angezettelt!”
25 Jahre Saarländisches Künstlerhaus - Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken 2010;
„sichtbar machen“, Staatliche Kunstschulen im Saarland 1924-2004 Verlag St. Johann, Saarbrücken 2006;
„zuhause“, Wohnraumprojekt, Hg. Nina Jäger Saarbrücken 2002 -
„Form zeigt sich“, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Atelier Handwerkergasse im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Monschau 2002;
„diplom '99“, Hg. Walli Höfinger, Hochschule der Bildenden Künste Saar,Saarbrücken 1999;
„Projekt Hügel“, Lipnica Murowana/Krakòv, Hg. saoz, Krakòv (P) 1999;
„Wiersze“, Malgorzata Jurczak/Valérie Hendrich, Hg. saoz, Krakòv (P) 1999
„Hochschule der Bildenden Künste Saar Saarbrücken“, 1999/2000, Verlag St. Johann GmbH, Saarbrücken
„Der Freiheit ein Denkmal“, Hg. Kunstverein Offenburg/Mittelbaden 1997
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Tue, 31 Jan 2012 23:07:00 +0100