OPUS Kulturmagazin RSS-Reader http://www.opus-kulturmagazin.de/ Neuigkeiten der Kultur der Großregion von Opus Kulturmagazin de OPUS Kulturmagazin RSS-Reader http://www.opus-kulturmagazin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.opus-kulturmagazin.de/ 18 16 Neuigkeiten der Kultur der Großregion von Opus Kulturmagazin TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 14 May 2012 10:20:00 +0200 "Spielfreude und himmlische Ausblicke" http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1039

]]>]]>

"Eine musikalische Sternstunde: Rund 1000 Zuhörer bejubelten am 09.05.2012 in der Luxemburger Philharmonie Hélène Grimaud und das Gewandhausorchester Leipzig unter ihrem Dirigenten Riccardo Chailly. Wenn Hélène Grimaud das Adagio aus Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur spielt, bleibt die Zeit stehen. Kaum wagt man zu atmen, um nicht den Zauber des Augenblicks zu stören und das feine Netz aus Tönen zu zerreißen, das die Pianisten auslegt. Grimauds Spiel nimmt einen aus der Zeit. Ganz bei sich und der Musik hingegeben sitzt sie am Flügel. Nur allzu gern lässt man sich mitnehmen, von diesem zarten, traumverlorenen Spiel. Es gibt Abende, da überwältigt einen geradezu die emotionale Kraft der Musik. Solch ein Abend war am Mittwoch in Luxemburg. Dorthin war gemeinsam mit der französischen Solistin das Gewandhaus Orchester Leipzig und sein Dirigent Riccardo Chailly gekommen. Auf dem Programm stand neben Ravels Klavierstück Gustav Mahlers 4.Sinfonie in G-Dur, eine ausgesprochen intelligente Musikfolge. Was bei Ravel nur Spiel und pure Lust ist, hinterfragt Mahlers widersprüchliche Komposition. Übermütig hatten Grimaud und das Orchester das Konzert begonnen. Dem ausgelassenen Klavier stellten sich gleich eingangs mutwillig Bläser und Trommeln entgegen. Ein wildes Spiel begann, bei dem die Pianistin mit rasanten Läufen, Jazzrhythmen und halsbrecherischen Figuren die Nase vorn hatte. Grimaud erschöpft sich indes nicht in Spiellust und technischer Brillianz. In ihrem Spiel wird Geist offenbar, selbst im virtuosesten Kunstück bleibt ihr Anschlag prägnant und planvoll. Um Kindertraum und Kindheitsparadies geht es auch in Mahlers vierter Sinfonie. Gleichwohl: das Kind hat seine Unschuld verloren, das Paradies ist zweifelhaft geworden. Um es mit Rilkes Dichterwort zu sagen: auch Mahlers Engel sind im Grunde schrecklich. Riccardo Chailly hat – wie einmal mehr zu hören war- aus dem Leipziger Orchester wieder einen großartigen Klangkörper mit ganz eigenem Charakter und erstaunlicher Wendigkeit gemacht. Warm erklingen die Holzbläser, leuchtend das Blech. Schön: der satte, dunkle Klang der Celli und die Streicher, deren Farben von erdig bis durchsichtig reichen. Hellwach und zupackend stand Chailly am Pult. Detailgetreu arbeitete er die Doppelbödigkeit der Sinfonie heraus. Mit seinem großartigen Gefühl für Rhythmus, melodischer Linie und Klangsinnlichkeit entfaltete er die Musik. Der Italiener in Leipzig machte die widersprüchliche Struktur mit ihren ironischen Brechungen wie die strenge Ordnung der Sinfonie hörbar und nahm ihr so alles vermeintlich Harmlose. Kindlicher Glückseligkeit standen schrille Schreie und blankes Entsetzen entgegen. Kein Himmel auf Erden: die entrückte, geradezu übersinnliche Klarheit des Adagio wurde durch handfeste Klanggewalt wieder auf den Boden zurückgeholt. Einmal mehr vergegenwärtigte die junge Sopranistin Christina Landshamer das unerreichbare „Himmlische Leben“ ( aus der Liedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“) im letzten Satz mit ihrem nuancenreichen vielfarbigen Sopran." Eva-Maria Reuther ]]>
Mon, 14 May 2012 10:20:00 +0200
Der Komponist des Zufalls http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1038

]]>]]>

Diese Revolution zog weite Kreise in der Avantgardekunst nach 1945: Cage erhob den Zufall zum kompositorischen Prinzip, er erklärte die Stille zum musikalischen Ereignis, und er legte wichtige Grundsteine für die Fluxus- und Performancekunst. Mehr ]]>
Thu, 10 May 2012 16:02:00 +0200
Besuch aus Bochnia http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1037

]]>Bild: © Sabine Schmitt; Oberbürgermeister Roland Henz (rechts) begrüßte die Gäste aus Bochnia und ihre Begleiter im Saarlouiser Rathaus. ]]>
Bild: © Sabine Schmitt; Oberbürgermeister Roland Henz (rechts) begrüßte die Gäste aus Bochnia und ihre Begleiter im Saarlouiser Rathaus.
Oberbürgermeister Roland Henz begrüßte die Gäste aus Polen im Empfangssaal des Saarlouiser Rathauses. Mit dabei war auch Wanda Kiedron, 2. Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Saarlouis-Bochnia, die die Übersetzung des Flyers „Stadtspaziergang“ im vergangenen Jahr angeregt hatte. Im Rahmen eines Deutsch-Sprachkurses in Bochnia machte sich eine Gruppe von Lehrern an die polnische Übersetzung. „Das war gar nicht so einfach“, erzählte Wanda Kiedron, denn der Flyer enthielt viele Fachausdrücke wie „Hornwerk“ oder „Wallgraben“ und schließlich musste man noch einen Experten hinzuziehen. Nach einer Woche war es vollbracht und der Flyer konnte in Druck gehen. Die Gäste aus Polen waren in Begleitung von Margit Jungmann und Josef Rath, die die Landkreis-Verwaltung vertraten, denn der Partnerschaftsverein ist beim Landkreis Saarlouis angesiedelt. Mit dabei waren auch Horst Ziegler, 1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Saarlouis-Bochnia und Hans-Jörg Schu, der im Anschluss an den Empfang im Rathaus die Besucher zu einer Stadtführung einlud. Als Dankeschön überreichte Roland Henz den Gästen jeweils eine Ausgabe des Buches „Saarlouis – Stadt und Stern“, das die Stadt Saarlouis im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Institut für aktuelle Kunst herausgebracht hat. Die Besucher aus Bochnia waren eine Woche zu Gast im Saarland. In dieser Zeit hospitierten sie an der Universität Saarbrücken, am Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis, besuchten Fachvorträge und Sehenswürdigkeiten in Saarlouis. Das war ein besonderes Erlebnis für die polnischen Lehrerinnen, da sie die Festung Saarlouis bislang nur aus ihrer Übersetzungsarbeit kannten, aber noch nie vor Ort gesehen haben. sb Bild: © Sabine Schmitt ]]>
Thu, 10 May 2012 15:24:00 +0200
Konferenz: „Die zwei Körper der Nation: Ästhetische Figurationen des Politischen“ http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1036

]]>The nation´s 2 bodies, Logo. Konferenz: Die zwei Körper der Nation, Logo.]]>
The nation´s 2 bodies, Logo. Konferenz: Die zwei Körper der Nation, Logo.
Politisches Leben wird nicht erst durch staatliche Institutionen, sondern primär durch Imaginationen und ästhetische Inszenierungen einer Ganzheit des Kollektivs hervorgebracht. Diese Annahme ist Ausgangspunkt der großangelegten Konferenz „Die zwei Körper der Nation: Ästhetische Figurationen des Politischen“, die vom Institut Pierre Werner und der Universität Luxemburg vom 14. bis 16. Juni 2012 in der Abtei Neumünster organisiert wird. Auftaktveranstaltung ist eine Podiumsdiskussion, die die Sichtbarkeit und Wahrnehmung von Migration innerhalb Europas und nach Europa in künstlerischen Werken und im politischen Diskurs diskutiert. Renommierte Wissenschaftler, Künstler und Philosophen werden dafür nach Luxemburg kommen: die amerikanische Soziologin Saskia Sassen, der französische Schriftsteller und Publizist Jean-Philippe Domecq, der deutsche Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch sowie der österreichische Philosoph Oliver Marchart. Sie werden sich am Mittwoch, 13. Juni, um 18 Uhr im Saal Robert Krieps,  der Abtei Neumünster u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie wird Migration und das Nationale in ästhetischen Werken und in politischen Diskursen in der Gegenwart thematisiert? Wird Migration durch Künstler sichtbar gemacht und so mögliches Thema eines politischen Streitens? An den folgenden drei Tagen beschäftigt sich die Konferenz in Anlehnung an Kantorowicz’ Theorie der „zwei Körper des Königs“ mit dem zweiten Körper der Nation, d.h. mit seiner imaginären Konstruktion. Im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen werden die ästhetischen Figurationen des Politischen sowohl systematisch wie auch historisch umfassend analysiert, d. h. unter Einbezug aller Medien und aller künstlerischer Formen. Konkret werden folgende Fragen untersucht: Welcher Zusammenhang besteht zwischen ästhetischen Objekten (Texten oder Bildern) und dem politischen Imaginären? Welche ästhetischen Figurationen des Politischen zeigen sich heute angesichts der vieldiskutierten Problematisierung des Nationalstaats im Zuge der Globalisierung? Gibt es so etwas wie ästhetische Figurationen Europas? Wie gestalten technisch-mediale Bedingungen – etwa von Fotografien, Filmen und anderen medialen Repräsentationen bis hin zu sozialen Netzwerken im Internet – die ästhetischen Figurationen des Politischen? Die Podiumsdiskussion und die Konferenz sind offen für alle Interessierte. Die Diskussion wird in deutscher, französischer und englischer Sprache simultan übersetzt. Um Anmeldung unter info@ipw.lu oder telefonisch unter +352 4904431 wird gebeten. Der Eintritt ist frei. Abtei Neumünster 28, rue Münster Luxemburg-Grund ]]>
Thu, 10 May 2012 13:40:00 +0200
Wir sind Saarlouis, wir sind Kultur http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1035

]]>Akteure und Gäste feierten gemeinsam den 40. Geburtstag des Stadtverbandes der kulturellen Vereine. Fotos: Petra Molitor]]>
Akteure und Gäste feierten gemeinsam den 40. Geburtstag des Stadtverbandes der kulturellen Vereine. Fotos: Petra Molitor
Vorsitzender Hans Werner Strauß und seine Vorstandskollegen hatten sich viel Mühe gegeben und konnten rund 100 Gäste in einem toll dekorierten großen Saal begrüßen, unter ihnen auch Oberbürgermeister Roland Henz, Bürgermeister Klaus Pecina und Staatssekretär Georg Jungmann. „1972 gründete sich der Stadtverband auf Anregung des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Manfred Henrich“, berichtete Strauß, der seit 1984 die Geschicke des Verbandes leitet, in seiner Eröffnungsrede. Er dankte allen, die mit großem persönlichem Engagement den Weg für den heutigen großen Erfolg geebnet hatten. Stellvertretend für viele nannte er Josef Boes, seinen Amtsvorgänger, den Strauß „einen absoluten Macher, Kenner der Szene und einen harten Brocken“ nannte. Boes habe immer alles gegeben, um für die Kultur in Saarlouis das Beste herauszuholen. Ein großer Dank ging ebenfalls an den Saarlouiser Stadtrat für die Bereitstellung finanzieller Mittel. Oberbürgermeister Henz überbrachte die besten Grüße der Verwaltung und sagte nach wie vor jegliche Unterstützung zu. „Vereinsleben ist so viel mehr als die oft verächtlich genannte „Vereinsmeierei“. Gerade die Menschen in den Vereinen gestalten unsere Stadt so attraktiv und sind unverzichtbar, sagte er. Die Vereine würden oft nicht genug geschätzt für ihre wertvolle Arbeit, für das, was sie in das Gemeinwesen einbringen. Als Beispiel nannte Henz die ausgezeichnete Jugendarbeit. „Ob in Chören, Orchestern, Karnevalsgesellschaften oder Fotogruppen – Kinder und Jugendliche erleben dort Zusammenhalt und Solidarität, was heute nicht mehr selbstverständlich ist“, so Henz, der seine Ansprache mit den Worten „Wir sind Saarlouis, wir sind Kultur“ schloss. Joachim Fontaine und eine bemerkenswerte Rede Joachim Fontaine, Leiter der „Kantorei Saarlouis“ stelle erneut sein Talent für pointierte und humorvolle Festreden unter Beweis. Gespickt mit treffenden Zitaten berühmter Persönlichkeiten stellte er so beispielweise fest, dass Kultur viel mehr als bloßer „Fun“ sei, mehr als der Hype um „Deutschland sucht den Superstar“ und Filme wie „Avatar“, die größtenteils am Computer entstehen. Kultur sei echtes Handwerk, aber die Arbeit eines Regisseurs, von Chorleitern, Dirigenten heutzutage leider in der öffentlichen Meinung eher „uncool“. „Nicht sagen, sondern tun, die Kultur zukunftsweisend gestalten“, sei daher die Aufgabe der Vereine und ihrer Funktionäre, „etwas schenken, darbieten und damit auch seinen persönlichen Reichtum vergrößern“, so Fontaine, der betonte, dass nicht nur die oft fehlenden Geldmittel Kultur ausmachen. Geld sei nicht alles, Ideen, Visionen und Spaß an der Sache seien oft viel mehr wert. Nach seinen Worten reihten sich Staatssekretär Georg Jungmann, Hubert Ulrich, Werner Hiery und sogar der „Sonnenkönig“, dargestellt von Norbert Güthler-Tyarks, in die Reihe der Gratulanten ein. Letzterer bezeichnete die Kultur als „die bessere Politik“ und wies auf den 333. Geburtstag „seiner“ Stadt im Jahr 2013 hin. Nach den zahlreichen Wortbeiträgen und musikalischen Darbietungen der Bläsergruppe um Walter Dietrich, dem Duo „Arabeska“ und dem Jugendchor „Chorius“ fand man bei einem kleinen Imbiss zu angeregten Unterhaltungen. pm Bild: © Petra Molitor ]]>
Thu, 10 May 2012 12:59:00 +0200
Es geht mehr als um Wahlsiege http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1034

]]>]]>

Seit Jahren ist die Wahlbeteiligung rückläufig, und die Parteien schrumpfen. Die SPD, in der einst über 1,2 Millionen Bürger organisiert waren, zählt heute weniger als 500.000 Mitglieder. Außerparlamentarische Bewegungen dagegen haben Zulauf. Die Demokratie steckt in einer Krise, meint Günther Lachmann. Mehr Audiobeitrag ]]>
Wed, 09 May 2012 18:25:00 +0200
Kurt Flasch erhält den Joseph-Breitbach-Preis http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1033

]]>]]>

Er wurde beeinflusst von der kritischen Theorie und sorgte mit pikanten Thesen zur mittelalterlichen Theologie für Aufsehen - nicht gerade zur Freude kirchennaher Historiker. Nun wird der Schriftsteller Kurt Flasch mit dem Joseph-Breitbach-Preis geehrt, der mit 50.000 Euro dotiert ist.  Mehr Audiobeitrag

]]>
Wed, 09 May 2012 18:12:00 +0200
Kirche im Gespräch http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1032

]]>]]>

Beim Katholikentag in Mannheim muss sich zeigen, ob die Kirche aus den Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahre gelernt hat, ob sie den angekündigten "neuen Aufbruch" auch tatsächlich schafft. Sonst wird der Ungehorsam gegen die Amtskirche weiter zunehmen. Mehr Audiobeitrag ]]>
Wed, 09 May 2012 18:05:00 +0200
Philharmonie Luxembourg & OPL http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1031

]]>]]>

La Philharmonie et l’Orchestre Philharmonique du Luxembourg présentent huit nouveautés dans la programmation artistique lors de leur première saison commune. Sans nul doute, ce sont les chemins nouveaux, pleins d’audace et de promesses, pris par l’OPL qui sont les plus spectaculaires. C’est en effet avec un programme entièrement restructuré que la phalange luxembourgeoise se présente cette saison à la Philharmonie: trois nouvelles séries de concerts et quatre soirées festives rythmeront la nouvelle saison.  
Le prestigieux cycle «Les grands rendez-vous» fait la part belle aux grandes pages orchestrales avec des chefs et des solistes exceptionnels. Outre Emmanuel Krivine, l’OPL accueillera Kazushi Ono (chef permanent à l’Opéra de Lyon), Radu Lupu, Gautier Capuçon ou encore Jean-Guihen Queyras. Le brillant programme en sept volets de ce nouveau cycle sera l’occasion rêvée d’entendre, dans son élément, cet orchestre luxembourgeois de niveau international.
Le cycle «Aventure+ » est composé de quatre soirées de découvertes musicales. La diversité du panorama musical s’articule chaque soir autour d’une thématique particulière: «Tristan goes to India», «Celtic connections», «The four elements» et «Jazz on the horizon». Commençant à 19:00, la soirée se divise en deux parties: une première consacrée au répertoire symphonique avec l’OPL au Grand Auditorium et une deuxième invitant à prolonger l’expérience au Grand Foyer avec d’autres surprises musicales. Ce voyage à travers le jazz, la musique classique, contemporaine, folk etc. sera guidé pour la saison 2012/13 par la pianiste Joanna MacGregor, représentante de cette mixité des genres et conseillère artistique de la première édition. (www.aventureplus.lu) 
Rendez-vous du dimanche matin où la musique devient un point de rencontres familiales ou amicales, les concerts du cycle «Matinées» réveillent les chefs-d’œuvre classiques. L’OPL revisite des compositeurs majeurs, dont Beethoven, Mozart, Haydn, sous la direction de trois chefs reconnus pour leurs interprétations décoiffantes du répertoire baroque et classique. Avec, entre autres, Haoxing Liang, Konzertmeister de l’OPL et violoniste du Quatuor Kreisler, et Miklós Nagy, cor solo de l’OPL et membre du Budapest Wind Ensemble dont «individuellement aussi, les musiciens sont les meilleurs au monde, chaque solo demandant à être mentionné» (The Guardian), les «Matinées» permettent de découvrir les talents de l’Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Les nouveaux «Concerts festifs» de l’OPL rythment des moments forts de l’année. Un concert de Noël pour toute la famille, un coup d’envoi de la nouvelle année avec brio, un grand oratorio invitant à la méditation pour Pâques, et un opéra en version concert pour clore la saison au début de l’été. La Philharmonie n’est pas en reste avec également quatre nouveaux cycles visant à étoffer son offre déjà très variée. Suite à une demande accrue de la part du public, deux nouveaux cycles ont été créés dans la programmation pour le jeune public. «Bout’chou» dédié aux 3 à 5 ans. Contrairement à l’abonnement «Loopino» qui depuis 2005 a fait ses preuves, ici, l’écoute et la création personnelle ne sont pas dissociées mais étroitement liées. Musique, danse, mouvements, images et objets sont mis sur un pied d’égalité. Les sons, les gestes et les coups de pinceau se rejoignent. La danseuse et chorégraphe Annick Pütz, l’artiste plasticien Misch Feinen, divers musiciens et une pédagogue invitent à une découverte conjointe de l’audible, du visible et du tangible.
Un cycle produit par la Philharmonie Luxembourg en coopération avec le Musée Dräi Eechelen – forteresse, histoire, identités.

Les concerts «Philou spécial», lancés pour répondre à la forte demande du cycle «Philou», se présentent désormais sous le nom «Philou 2», cycle qui offre aux intéressés, dès la saison 2012/13, un accès plus large au programme de concerts pour jeunes familles. Nouveau cycle de trois concerts atypiques, «Yoga & Music», organisé en coopération avec le Radialsystem V de Berlin, propose d’exacerber l’expérience musicale par la pratique du yoga. Permettant au public de se relaxer après une journée chargée et stressante, la soirée débute dès 18:30 par une séance de yoga. Destinée aux personnes ayant une expérience préalable dans cette discipline, elle est animée en anglais par Lisa Stepf, violoncelliste, musicologue et professeur de yoga. Apportant sérénité et concentration, le yoga amènera à vivre intensément et dès leur premier instant les concerts qui suivent ces séances. Le nouveau cycle «2 x hören» prend en compte nos a priori sur la musique contemporaine et les œuvres inconnues. Comment notre perception initiale peut-elle évoluer? Pouvons-nous faire table rase de nos appréhensions? La Philharmonie et la Körber-Stiftung de Hambourg proposent une nouvelle approche des œuvres ‹intimidantes›. Le concept est simple: comme dans un concert ‹normal›, le public écoute une première fois et sans explications une œuvre contemporaine ou peu connue. Puis, Martina Taubenberger, la modératrice et les musiciens discutent l’expérience avec le public (en allemand). La même pièce est ensuite jouée une seconde fois. La perception du public sera-t-elle la même que lors de la première écoute?   Quelques points forts de la nouvelle saison Il est bien évidemment difficile de sélectionner quelques points forts parmi une programmation aussi riche et variée. Outre les grands orchestres (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, ou encore les Wiener Philharmoniker), les grands chefs (Andris Nelsons, Zubin Mehta, Mariss Jansons ou David Zinman), les grands solistes (Martha Argerich, Sol Gabetta, Janine Jansen, Measha Brueggergosman ou Leonidas Kavakos), les quatuors à cordes de renom (Hagen Quartett, Arcanto Quartett, Julia Fischer Quartett) et autres grands musiciens (e.a. Yuja Wang, Grigory Sokolov, Al Jarreau, Tomatito, Fatoumata Diawara), nous souhaiterions mettre en avant les événements suivants de la saison 2012/13. Valery Gergiev juxtapose Szymanowski et Brahms
(2 concerts dans «Grands orchestres» – 09.10.2012 & 14.12.2012), 1 concert dans «Grands solistes» – 08.10.2012 et 1 concert dans «L’Orchestral» – 13.12.2012)
Il y a 25 ans (donc 50 ans après sa mort), la musique du compositeur polonais Karol Szymanowski n’était que rarement donnée en concert hors des frontières de son pays natal. Aujourd’hui, heureusement, ce contemporain de Stravinski et Bartók est reconnu pour son indéniable contribution à l’esthétique et au style musical des premières décennies du 20e siècle. Néanmoins, il est rare d’avoir la chance d’entendre, au cours d’une même saison, les quatre symphonies de Karol Szymanowski et ses deux concertos pour violon. Au cours de quatre concerts à la Philharmonie, le London Symphony Orchestra, sous la baguette de son charismatique chef russe Valery Gergiev, juxtaposera Szymanowski et Brahms. Afin d’accompagner au mieux le spectateur dans sa découverte de Szymanowski tout au long des quatre concerts, la Philharmonie Luxembourg met actuellement en place un outil jusqu’à présent peu utilisé pour la médiation de la musique: le web 2.0. L’application «Szymanowski 2.0» sera disponible en septembre prochain, juste à temps pour accompagner le cycle Szymanowski du London Symphony Orchestra. Cet outil se veut un instrument esthétiquement avenant, suscitant de manière ludique un intérêt approfondi pour la vie et l’œuvre du compositeur polonais. Outre des vidéos, des exemples musicaux, des podcasts, des textes et des images, la technologie dite de la «réalité augmentée» sera utilisée au mieux pour lier le contenu multimédia et interactif de l’application et les programmes imprimés de la Philharmonie.  Le téléchargement de l’application sera gratuit. Missa Solemnis – chef d’œuvre sacré de Beethoven (Concert en hommage à Son Altesse Royale la Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte, 03.10.2012) Composée afin d’inspirer la dévotion tant aux artistes qu’au public, la Missa Solemnis est l’une des plus grandes, des plus exigeantes et des plus prestigieuses œuvres de Ludwig van Beethoven. La musique merveilleusement expressive reflète le texte de la messe catholique, de l’implorant Kyrie au jubilatoire Gloria. Le résultat est une œuvre monumentale et émouvante qui englobe des styles contrastés, avec des influences allant de la polyphonie de la Renaissance aux messes baroques et classiques. Le chef d’œuvre sacré du maître de Bonn sera interprété par John Eliot Gardiner entourée de sa fidèle équipe: son Orchestre révolutionnaire et romantique, son Monteverdi Choir et des chanteurs solistes qu’il connait bien (Lucy Crowe, Daniela Lehner, James Gilchrist et Matthew Rose). Une distribution magistrale que le public luxembourgeois a déjà pu découvrir en novembre 2009 lors du concert des Jahreszeiten de Joseph Haydn. Les liaisons dangereuses et Cecilia Bartoli (20.11.2012) A l’issue de sa première visite à la Philharmonie en novembre 2010, la presse avait unanimement salué la performance de Cecilia Bartoli et du Kammerorchester Basel - «Une virtuosité à couper le souffle» (Luxemburger Wort), «Un événement à jamais inoubliable» (Tageblatt), «La marche triomphale de Cecilia Bartoli» (Trierischer Volksfreund). La cantatrice italienne revient à la Philharmonie au mois de novembre 2012, toujours accompagnée du Kammerorchester Basel pour un programme intitulé «Liaisons dangereuses». La «Queen of jazz» du Canada et le «Saxophone Colossus» (21.10.2012 & 08.11.2012) La pianiste canadienne Diana Krall revient à la Philharmonie le 21 octobre pour lancer sa tournée européenne qui la mènera ensuite au Danemark et en Espagne, en passant par l’Allemagne et la Hongrie (entre autres). Forte d’une expérience de près de 20 années, douze albums et de multiples distinctions, Diana Krall présentera son dernier opus qui sortira peu avant le concert.
En novembre 2012, deux ans jour pour jour après sa première visite, un autre invité de marque revient fouler le parquet du Grand Auditorium, pour le plus grand plaisir de ses fans. Sonny Rollins, l’une des dernières légendes vivantes du  jazz, compagnon de route, entre autres, de Thelonious Monk, Miles Davis, John Coltrane et Max Roach, n’a rien perdu de sa puissance, ni de son phrasé. Accompagné de son quintette, il réussira certainement à nouveau à enflammer le public de la Philharmonie. Wesseltoft/Schwarz – le duo électro-jazz crée une musique de film (07.06.2013) Le duo Bugge Wesseltoft – Henrik Schwarz s’est rencontré pour la première fois en 2009 pour un concert unique explorant leurs approches du jazz et de la musique électronique. De cette rencontre improvisée est née une collaboration remarquable qui a rapidement porté ses fruits avec le non moins remarquable album «Duo» paru en 2010. Après une première commande auprès du jazzman luxembourgeois Pascal Schumacher (la création aura lieu le 24.05.2012 dans le Grand Auditorium), la Philharmonie a décidé de renouveler l’expérience et de profiter de l’indéniable talent créatif du duo germano-norvégien pour composer la musique qui accompagnera le film muet Asphalt de Joe May, réalisé en 1929. Jeunes publics Depuis son ouverture en 2005, l’engagement de la Philharmonie en faveur d’une programmation qualitativement élevée pour les enfants, subdivisée par groupe d’âge, porte ses fruits: depuis la première saison, nous nous félicitons grandement de voir que l’offre pour les plus jeunes n’a cessé de croître, et ce en réponse à la hausse de la demande. L’offre dédiée aux enfants et adolescents comprend cette saison pas moins de 9 cycles distincts, avec quelque 133 concerts prévus. Il convient d’y ajouter tous les concerts scolaires organisés par la Philharmonie, ainsi que l’excellente programmation (85-105 événements; concerts scolaires et de famille, workshops) préparée par login:music, le département éducatif de l’OPL.  Le concert du 13 octobre 2012 vaut la peine d’être mis en avant, car il reflète un autre volet du travail éducatif réalisé par l’OPL. Le temps d’un soir, de jeunes musiciens issus des trois conservatoires luxembourgeois mêleront les rangs avec les membres de l’OPL pour un concert dirigé par Lawrence Renes dans le Grand Auditorium de la Philharmonie. L’ancrage luxembourgeois de la Philharmonie et de l’OPL Pour une salle de concert telle que la Philharmonie, il est essentiel de pouvoir s’appuyer sur la diversité et la qualité de la vie musicale locale et nationale. Que serait une salle de concert luxembourgeoise sans artistes luxembourgeois? Depuis ses débuts, la Philharmonie et ses trois salles forment une scène ouverte qui offre un cadre idéal tant aux musiciens régionaux qu’aux musiciens internationaux. Au cours de la saison 2012/13, la Philharmonie accueillera, entre autres, les artistes suivants: Gast Waltzing, Pierre Cao, Maurice Clément, Michel Reis, The Luxembourg Pipe Band, Cathy Krier, Jean-Guillaume Weis, Nicole Max, Tom Leick, United Instruments of Lucilin, cantoLX, Ensemble Noise Watchers, Louisa Marxen, Victor Kraus, Claudia Galli, Chorale Municipale Uelzecht, Chœurs et chanteurs de l’INECC, Luisa Bevilaqua, Dan Tanson, Annick Pütz, Misch Feinen, Betzy Dentzer, Anouck Wagener et Steve Karier, sans oublier, bien entendu, l’Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Cet ancrage dans la ville et le pays ne se limite pas aux artistes, mais se traduit également par l’engagement éducatif/pédagogique (que ce soit au niveau de l’engagement dans les écoles ou bien au travers d’une offre de médiation étoffée) et social de l’institution. Au travers de la Fondation EME – Écouter pour Mieux s’Entendre, la Philharmonie et les musiciens de l’OPL ont participé à quelques 350 événements (pour l’année 2011), touchant environ 8 500 personnes et collaborant avec 212 hôpitaux, maisons de soins, foyers de jours, foyers d’accueil pour enfants, prison, foyers pour sans-abri. Philharmonie – Information & Billetterie 1, Place de l’Europe, L-1499 Luxembourg Tel.: (+352) 26 32 26 32 – Fax: (+352) 26 32 26 33 E-mail: tickets@philharmonie.lu www.philharmonie.lu http://blog.philharmonie.lu www.facebook.com/philharmonie www.facebook.com/OrchestrePhilharmoniqueLuxembourg ]]>
Wed, 09 May 2012 16:09:00 +0200
Abendmahl auf Toast und Schönheitschirurgie als Frohe Botschaft http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1029

]]>]]>

„Die Kirche ist sündig.“ Karl Rahners berühmten Satz haben die Ereignisse der jüngsten Zeit neuerlich bestätigt. Die an sich heilige Kirche sei nun einmal nicht von ihren irdischen Vertretern und deren Fehlbarkeit zu trennen, argumentierte der katholische Theologe. In ihrer Ausstellung zur Heilig-Rock-Wallfahrt setzt sich die Tufa mit der Glaubwürdigkeit der Kirche und dem vielfachen Widerspruch zwischen Anspruch und gelebter Glaubenswirklichkeit auseinander. Die Schau ist dabei nicht einäugig. Die knapp 70 internationalen Künstler haben auch das gesellschaftliche Umfeld kritisch betrachtet, in dem die Kirche wirkt und das auf sie zurückwirkt. Es geht um den Verlust von Spiritualität, um Macht statt Menschlichkeit, um Ersatzbefriedigung durch Konsum und die Heilsversprechungen einer gleichwohl Menschen verachtenden, profitorientierten Gesellschaft. Um als qualitätvoll zu gelten, genügt nicht allein ein kritischer Blick. Auch nicht, dass Bilder provozieren, das würde Kunst auf eine Radaumaschine reduzieren. Künstlerische Qualität verlangt schlüssige, intelligente Bilder und einen überzeugenden Einsatz der gestalterischen Mittel. Dafür gibt es in der gezeigten Vielfalt aus Malerei, Fotografie, Zeichnung, Video, Installation und Objektkunst eine Reihe eindrücklicher Beispiele. Gleich eingangs überzeugt Liu Guangyun mit seiner Video-Installation über ein hochaktuelles Thema, die Frohe Botschaft der Schönheitschirurgie und den Heilserwartungen daraus. Angelegt ist die Schau als Wallfahrtskirche mit Umfeld (Konzept Laas Koehler). Durch einen himmelblauen Andenkenladen (Anja Schindler, Sabine Hack), in dem sich Kitsch und Kunst einer üblichen Devotionalienhandlung finden, betritt der Besucher das Zentrum der Schau, die „Kathedrale“ mit ihrer Bilderfülle. „Ich habe mich von der Fülle leiten lassen, die sich in Kathedralen findet“, berichtet Kurator Rainer Breuer. Ins Auge fallen sogleich Joseph Beuys’ feine Arbeiten. Um die Kathedrale scharen sich wie Andachtsräume die Bilderkabinette (Kuratorin Christina Biundo). Zu den intelligenten wie gestalterisch eindrücklichen Arbeiten gehört Jörg Baltes altmeisterlich bemalter Toast-Zyklus, der Brotbrechung und Abendmahl thematisiert. Mittelalterliche christliche Kunst aktualisiert Thomas Tiede in seiner ästhetisch feinen Arbeit „Veronika“. Schwarzen Humor mit Tiefsinn und gestalterischer Intelligenz präsentiert Stefan Philipps mit seiner Himmelfahrt der geschlachteten Hühner und die Erschaffung der Welt durch ihren Verzehr. Reduziert aber eindeutig: Martina Diederichs Rosenkranz aus männlichen Miniatur-Genitalien. Klaus Staeck hat dem Heiligen Rock das Sackleinengewand der Inquisition und ein blutiges T-Shirt zur Seite gestellt. Bissig und mit flottem Strich: Jacques Tillys und Janoschs Karikaturen. Manches, das inhaltlich greift, ist künstlerisch nur platt geraten, wie Jenz Dieckmanns Kritik am Andachtsbild Wohlstand mit Schmuck, Handy, Dildos und Waffe. „Tiefgläubig bis atheistisch seien die Künstler“, berichten die Kuratoren. Wie hatte Bischof Ackermann in einem Interview mit OPUS gesagt: Aus der Begegnung mit Künstlern könne die Kirche lernen „zum Menschlichen wie Göttlichen hin“. Künstlerische Frömmigkeitsausweise sind dabei nicht erforderlich.               Eva Maria Ruther Info: Ausstellung bis 17.6.2012
Sonderöffnungszeiten:
Dienstag / Mittwoch 14-17 Uhr
Donnerstag 14-20 Uhr
Freitag 14-20 Uhr
Samstag / Sonntag 11-18 Uhr
Tel.: 0651/7182412
www.tufa-trier.de

]]>
Wed, 09 May 2012 12:53:00 +0200