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		<title>OPUS Kulturmagazin RSS-Reader</title>
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		<description>Neuigkeiten der Kultur der Großregion und mehr von Opus Kulturmagazin</description>
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			<title>OPUS Kulturmagazin RSS-Reader</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 13:21:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Alles wird Kunst</title>
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			<description>Drei Ausstellungen mit Blech, Gummi, Licht</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>An der Erlösung der Alltagsmaterialien durch die Kunst arbeiten derzeit drei Galerien in der Region:&nbsp; Blech&nbsp; erlebt seine Wandlung in der&nbsp; Galerie Wack in Kaiserslautern, Gummi ist’s in der Galerie Karolin Bohrer in Saarbrücken, während die Galerie Besch, ebenfalls Saarbrücken, dazu das Licht wählte.<br /><br /></i>Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren verläuft die Spur in der Galerie Besch, wobei die großformatigen Gemälde der Französin Martine Dubilé sich als veritable Lichtsammelstellen empfehlen. Gerade die von Dubilé bevorzugte dunkle Palette provoziert das einfallende Tageslicht zu aufreizend silbernem Schimmer. Das Sichtbare verlockt erst das Unsichtbare auch in den geometrischen Figuren des Franzosen Knut Navrot. Transparentpapier liegt über den geometrischen Figuren und rückt sie in eine diffuse Ferne. Einzig der Lichtkünstler Ingo Bracke, gemeinhin mit dem Immateriellen des Lichts befasst, stellt das Thema auf den Kopf und gibt dem Unsichtbaren, den bislang unbeachteten Ecken und Nischen des Galerieraumes dank darüber geworfenem Lichtnetz Gestalt. &nbsp; <br /><br />Spannung, sei es erotisch oder elastisch, bestimmt die aus schwarzem Latex geformten Plastiken der Isländerin Sigrun Olafsdottir. Schwebender Stahl und fallende Holzkörper waren gestern, jetzt sorgt ein neues Material für Bewegung und taktile Reize auf dem Feld der Kunst. Den Sehsinn versorgen zudem die Landschaftsaufnahmen der Fotografin Maria Gudmundsdottir, die Galeristin Karolin Bohrer wegen der gemeinsamen geographischen Herkunft der beiden Künstlerinnen als „Island Ladies“ vorstellt. &nbsp;&nbsp; <br /><br />Wie die Dinge zusammenkommen, lehrt Wolfgang Nestler und schnitt Formen ins Blech, bog sie auseinander oder setzte sie wieder zusammen. Die einfachen Dinge durch kleine Eingriffe zu verändern, zeichnet das Schaffen des zweimaligen „documenta“-Teilnehmer und langjährigen Professor für Bildhauerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar aus. Holz, Stahl, Eisen erlöste er aus ihrer Funktion. Nun ist es das Blech, mit dem er sich der Beziehung von Figur und Raum zuwendet. Kunst setzt sich ins Verhältnis zu dem sie umgebenden Raum, das gilt auch für seine Arbeit als Fotograf. Mit dem Fotoapparat erkundete er die von Sophie Täuber-Arp in Togen in der Schweiz und in Paris gebauten Häuser. Ausschnitte ergeben das ganze Bild. Auch hier baut er Räume, die vom Betrachter erdacht und erfahren werden müssen. Dabei hat in Kaiserslautern der Betrachter buchstäblich das Nachsehen, während er im Vorjahr in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, in der Nestler sein plastisches Werk mit dem malerischen Täuber-Arps in einer Rauminstallation verband und mittendrin stand. &nbsp; <br /><br />sg<br /><br /><b>Galerie Wack</b>, Morlautererstr.80, 67657 Kaiserslautern: „Wolfgang Nestler – Blech“ Ausstellung ist bis zum 30. April. Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag von 14 bis19 Uhr. Samstag von 11 bis16 Uhr. Die Ausstellung bleibt am 3. April geschlossen.&nbsp; <br /><br /><b>Galerie Besch</b>, Bismarckstraße 6, 66111 Saarbrücken: „Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren“ mit Arbeiten von Martine Dubilé, Ingo Bracke und Knut Navrot. Ausstellung bis zum 20. März. Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag, Freitag von 14 bis 19 Uhr. Mittwoch von 14 bis 21 Uhr.&nbsp;Internet: <link http://www.galeriebesch.de>www.galeriebesch.de<br /><br /></link><b>Galerie Karolin Bohrer</b>, Rosenstraße 25a 66111 Saarbrücken: „Island Ladies“ mit Maria Gudmundsdottir (Fotografie) und Sigrun Olafsdottir (Plastik) bis zum 30. April. Öffnungszeiten Mittwoch, Donnerstag und Samstag von 10 bis 15 Uhr. Freitag von 10 bis 19 Uhr.&nbsp; Internet: <link http://info@galerie-karolinbohrer.com/>www.galerie-karolinbohrer.com<br /><br /></link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:21:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Vorschau - palatia jazz 2010</title>
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			<description>Auf 17 Veranstaltungen bietet palatia jazz die ganze Vielfalt des internationalen Jazz und der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auch im zwölften Festivaljahr präsentiert “palatia jazz – Das internationale Jazzfestival der Pfalz“ hochkarätig besetzte Jazzkonzerte an den schönsten historischen Orten der Pfalz. Zwischen Mai und August gastiert das Festival fast jedes Wochenende an einem anderen Spielort. Zur Einstimmung bietet das kulinarische Vorprogramm ausgesuchte Pfälzer Weine und frisch zubereitete Speisen regionaler Gastronomen.<br /><br />Zum einen prägen herausragende Saxophonisten das diesjährige Programm: Jan Garbarek wird mit seiner Group und dem indischen Percussionisten und Tablaspieler Trilok Gurtu das romantische Ambiente der Klosterruine Limburg, Bad Dürkheim in einen meditativen Klangraum verwandeln. Tags zuvor bildet an gleicher Stelle der amerikansche Alt-Saxophonist David Sanborn mit dem Organanisten Joey DeFrancesco ein klassisches Organ-Trio und wird dem großen Meister des amerikanischen Soul und Rhythm’n’Blues, Ray Charles, seinen ganz eigenen Tribut erweisen. Eben noch mit seinem Trio zu Gast in der Dresdner Semperoper oder als Protagonist in der Dokumantation “David Murray - I am a Jazzman“ bei arte zu bewundern, mit seinem Oktett im Studio oder auf der Suche nach den schönsten Balladen für Bassklarinette, begibt sich der amerikanische Saxophonist und Tausendsassa David Murray mit seiner karibisch-afrikanischen Formation Gwo Ka Masters nun schon zum wiederholten Mal auf die Erforschung seiner eigenen musikalischen Wurzeln, kleidet diese – gepaart mit Soulgrooves und Funkvibes – in durch und durch karibisches Flair.<br /><br />Aber auch die Vertreter der Pianokunst sind wieder vertreten: Der gefeierte franko-amerikanische Pianist Jacky Terrasson besticht durch seine unbändige Spontaneität, Lebensfreude und Improvisationslust und beweist sich, im Rahmen seines hochdynamischen Trios, als wahrer Grenzgänger, als Grenzgänger, der etwas zu sagen hat. Der Schweizer Pianist Thierry Lang zollt mit seinem aktuellen Projekt “Lyoba Revisited“ den Klängen seiner Heimat Tribut und bringt eine aufwendige Überarbeitung der Musik des Abbé Joseph Bovet (und einige seines Geistesverwandten Pierre Kaelin) auf die Bühne des Neustadt-Mußbacher Herrenhofes. Wo Jazz nicht gearbeitet, sondern gespielt wird, da ist der New Yorker Pianist Gerald Clayton nicht fern. In einem Trio von Gleichgesinnten haben sie insbesondere die Miles Davis’sche Kunst des Zuhörens und dem aufeinander Eingehen kultiviert. So verbinden sich in ihrer Musik Einflüsse von Klassik bis Hip Hop zu einem energiegeladenen, brodelndem Jambalaya. Die afro-kubanische Fraktion der Tastenvirtuosen ist in diesem Jahr durch den Nachfolger von Rubén González beim weltbekannten Buena Vista Social Club vertreten: Roberto Fonseca lässt mit seinem Quintett ins Innere seines “Akokan“ (Yoruba für “Herz“) blicken und besticht durch seine zwischen feurig-temperamentvoll und melancholisch-somnambul changierenden Performance.<br /><br />Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Festivals wird der Vocal-Jazz sein: Die Sängerin China Moses fängt mit ihrem aktuellen Projekt den Spirit von Dinah Washington ein. Zum Abschlusskonzert des diesjährigen palatia jazz wird die Atmosphäre im romantischen Park vor der Villa Wieser in Herxheim bei Landau vom zupackenden Sound der lasziven Blues-Shouterin in eine entspannte und intime Stimmung getaucht. Ebenso, als habe man sich in der Zeit zurück katapultiert … swingend, groovy und lässig … schön. Mit Rebekka Bakken, die vor der historischen Kulisse des Annweiler Rathauses auftreten wird, wird die Zukunft des skandinavischen Jazz vertreten sein. Die norwegische Sängerin führt mit ihrer elfengleichen Musik seit Wochen die Deutschen Jazzcharts an, bezaubert Publikum wie Kritiker gleichermaßen. Eine Ikone des europäischen Jazz, Norma Winstone, wir das diesjährige Festival in Speyer eröffnen und ihr für den Grammy nominiertes, aktuelles Album “Distances“ auf die Bühne der Gedächtniskirche bringen. In kongenialer Partnerschaft mit ihren – nicht minder renommierten – Mitstreitern Glauco Venier (piano) und Klaus Gesing (saxophone, bassclarinet) entstehen, im Rausch der Stille, Werke voll meditativer Kraft und Intensität. Mit Nähe, List, Reflexion, Sinnlichkeit und der Lust zu leben beschäftigt sich die norwegische “Bänkelsängerin“ Randi Tytingvåg, originell und voller Gefühl, mit großer Wärme, authentischer Innigkeit und einer ungewöhnlichen Instrumentierung. Einst Muse der Existenzialisten ist Juliette Gréco heute unbestritten die Grande Dame des Chanson und die weltweite Botschafterin des intellektuellen französischen Liedgutes. Der Neuffer am Park in Pirmasens wird für sie und ihre Begleitmusiker Gerard Jouannest (piano) und Jean Louis Matinier (accordeon) dabei den adäquaten Rahmen bilden, um sich an alles zu erinnern (Titel der aktuellen CD “Je Me Souviens de Tout“).<br /><br />Die Premieren beim diesjährigen Festival feiern wir mit der südafrikanische Sängerin Simphiwe Dana, die uns mit ihrer atemberaubenden Stimme in die goldene Ära südafrikanischer Musikgeschichte entführt und ihr neues Album vorstellt. Des Weiteren wird die Drummer-Ikone Manu Katché mit seiner eigenen Formation in die “Third Round“ gehen und ebenfalls sein neues Album bei palatia jazz präsentieren. Der in New York lebende, israelische Gitarrist Gilad Hekselman, der momentan in der weltweiten Jazzszene für Furore sorgt, hat für das Festival ein eigenes Trio zusammen gestellt und mit Petros Klampanis (bass) und Bodek Janke (drums) zwei der verheißungsvollsten Vertreter der jungen europäischen Jazzszene mit an Bord. Frische Sounds aus East-London präsentiert die Aufsehen erregende Formation Portico Quartet, die den Schlossinnenhof Bad Bergzabern mit ihren zwischen Ambient und Post Jazz angesiedelten, beseelten Vibes in eine Chillout-Lounge verwandeln werden. Die große Party feiern wir dieses Jahr gemeinsam mit der Band Incognito, die ihre Jubiläumstournee nach 30 Jahren Soul, Jazz und Funkmusik zelebriert.<br /><br />Ob Stars oder Neuentdeckungen – die historischen Spielorte verleihen den Konzerten von palatia jazz eine ganz besondere Atmosphäre: Burgen, Schlösser, historische Parks, Kirchen und geschichtsträchtige Winzergüter bilden die Kulissen für die Veranstaltungen. Im kulinarischen Vorprogramm können sich die Besucher auf die Konzerte einstimmen. Ausgesuchte Pfälzer Weine und eine ständig wechselnde Speisenkarte mit regionalen und mediterranen Gerichten machen den Genuss für alle Sinne komplett.<br /><br />Die Saison von palatia jazz 2010 beginnt mit dem Eröffnungskonzert am Freitag, den 7. Mai in der Speyerer Gedächtniskirche und endet am Samstag, den 14. August in Herxheim bei Landau im Park vor der Villa Wieser. Tickets und Informationen gibt es ab sofort im Internet auf <link http://www.palatiajazz.de/>www.palatiajazz.de</link> und telefonisch unter 06326 96 77 77.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der König des Klatschmohns</title>
			<link>http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=366</link>
			<description>Ausstellung des Malers Michel Henry im Atelier Museum Haus Ludwig in Saarlouis</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 07. bis zum 28. März 2010 präsentiert der Kunstsammler Claus Georg Zöllner blumige Malerei und Zeichnungen des französischen Künstlers Michel Henry.


Michel Henry gilt als Maler des Glücks und Erschaffer dynamischer Werke, die perfekt die Lust am Leben widerspiegeln. Er setzt sein Motiv in den Vordergrund, ein Strauß oder ein Stilleben und provoziert so eine Art bildlichen Schock, der den Betrachter ergreift. Es gelingt ihm, eine sehr originelle Stimmung zu erzeugen, wo die Vorstellungswelt Raum greifen kann und ein Universum voller Poesie geschaffen wird. Michel Henry ist ein unverbesserlicher Optimist, er hat der Welt wieder aufgezeigt, dass in den Feldern Blumen wachsen, die es genauso wert sind gepflückt zu werden, wie die „Wangen der Bäuerinnen“zum Küssen da sind. 
Dreißig Jahre Ausstellungen, Anwesenheit in Messen, hier und dort eingeheimster Auszeichnungen haben dem Publikum die Blumenausstellungen von Michel Henry näher gebracht, einem Maler, der genauso so fern des abstrakten Akademismus wirkt wie des im Trend liegenden Miserabilismus, die Frucht der von der Welt inspirierten Angst.
Michel Henry, geboren 1928 in Langres, absolvierte die staatlich Kunsthochschule in Paris und organisierte bereits 1953 einen Kunstaustausch mit der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören u.a. der Prix de la maison Descartes, der Prix de la Cas Valázquez, Chevalier de la legion d`Honneur und die Grande Médaille de Paris 2004.

&quot;Der Vergißmeinnicht und dann auch die Rose sind die Blumen, die ihm wirklich etwas bedeuten, diesem König des Klatschmohns.&quot; 

Atelier Museum Haus Ludwig, Saarlouis
Kaiser-Wilhelm-Str. 2
66740 Saarlouis
Tel. 06831/128 540
Fax 06831/128 547
E-Mail: MuseumHausLudwig@saarlouis.de
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herausragend im März </title>
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			<description>Der Radierer, Maler und Bildhauer Marc Frising aus Harlange, Luxembourg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Alle reden von der Großregion, aber wer weiß schon, wer zwischen Vianden und Konz, Riegelsberg und Thionville künstlerisch arbeitet? Es gibt mehr Kunst zwischen den luxemburgischen Ardennen und dem pfälzischen Donnersberg, als es der auf die vier Großstädte der Quattropole konzentrierte Blick glauben macht. Paul Bertemes, Luxemburger Kulturjournalist, Ausstellungsmacher und Mitinhaber der privaten Agentur für Kulturförderung „mediArt“ stellt in den kommenden 12 Monaten 12 Künstlerinnen und Künstler der Großregion vor. Seine Auswahl folgt dabei dem Thema „Abbild Mensch – ganz aktuell“, das sich im Schaffen der vorzustellenden Künstlerinnen und Künstler in unterschiedlichen Medien zwischen Radierung und Video zeigt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</i>

<b>Marc Frising – Handwerker für Kopfgeburten &nbsp; </b>

Der Künstler solle, so sieht es Marc Frising, „der größte Spezialist auf dem kleinen Gebiet des eigenen subjektiven Schaffens sein.“ Das mag bescheiden klingen, ist aber nichts weniger als der selbstbewusste Ausdruck großen handwerklichen Könnens, begleitet von einem durchdachten künstlerischen Ansatz. Der in den luxemburgischen Ardennen lebende Künstler hat sich, ob als Radierer oder als Holzbildhauer, dem Handfesten verschrieben. Der Radiergriffel sticht feinsinnig in die Kupferplatte. Der Schlägel treibt ins Holz, um Figur und Dinge zu fassen. Doch schiere Abbilder einer uns vertrauten Welt zeigt Marc Frising kaum. Er hat sich in die Welt des Möglichen begeben, deren Ereignisse er mit äußerster Genauigkeit dokumentiert. „Mit kreativer Fantasie kann man es sich überall gemütlich machen“, gab er daher folgerichtig auf die Frage, was er bevorzuge, den Himmel oder die Erde, zu Protokoll. Er hat sich dafür in einem Zwischenreich niedergelassen, in dem Maschinen zum Flügelschlagen und pralle, an Feder gebundene Ballone die Schwerkraft überlisten. &nbsp; 

Marc Frising erzählt Geschichten vom Zusammentreffen vertrauter Dinge in absonderlichen Situationen. Surreal mag es daher in seinen Bildwelten zugehen. Versatzstücke aus Träumen und Erinnerungen hat er akribisch in Szene gesetzt. Der in allen Radiertechniken geschulte Marc Frising bevorzugt dafür die Schabkunst, Mezzotinto, genannt. Die flüchtigen Momente aus dem Zwischenreich wollen dabei in stundenlanger Kleinarbeit mit dem Granierstahl in die Kupferplatte geritzt werden, bevor das Schabeisen ihnen die Nachricht aus der Welt, in der alles möglich scheint, geradezu einschmeichelt. Das ist keine Tändelei, die nebenbei zu erledigen wäre. Marc Frising hat diesen, sein Schaffen einnehmenden Vorgang einmal mit Fug und Recht „Sklavenarbeit der Kupferdruckerei“ genannt. Doch niemand nimmt etwas auf sich, wenn er nicht weiß, wozu und wofür. Wenn nicht am Ende etwas entsteht, was alle Mühe wert war: Nicht weniger als aus Liebe zur wunderbaren Wirkung, die Künstler und Betrachter gleichermaßen umfängt. &nbsp;
SABINE GRAF&nbsp;
<b>Werk-&nbsp;und Arbeitsbiographie&nbsp; Marc Frising &nbsp; </b>

Geboren am 15 Januar 1960 in Luxemburg. Lebt und arbeitet in Harlange (L). Studium an der Universität für Humanwissenschaften in Strasbourg (F) (Magister in Kunst) sowie an der Kunstakademie in Strasbourg (Skulptur und Druckgrafik/ Druckgrafik bei Alfred Edel). Aufenthalt an der „Cité des Arts“ in Paris in 1986. 

Unterrichtet von 1987 bis 1997 an den Internationalen Sommerseminaren für bildende Kunst auf Einladung des Wiener Künstlers Gerhard Gutruf, dabei Zusammenarbeit u.a. mit den Künstlern Karl Korab (Österreich), Rebecca Little John und Paul Rotterdam (New York), Reimo Wokounig (Wien), Gerhard Hermanky (Wien). Unterrichtet von 2000 bis 2002, sowie in 2005 und 2006 bei den Badener Kunstwochen in Baden bei Wien. Leitet Radierseminare im Atelier Gutruf in Baden (A) , organisiert von „Die Kleine Galerie“ in Wien in 2003 und 2004. Mitglied des Kunstvereins Fels am Wagram (A) ab 1996 sowie des „Cercle artistique du Luxembourg“ (CAL) seit 1983.

<strong>Werke von Marc Frising hier online erwerben:</strong>
<ul><li><link http://www.opus-kulturportal.de/index.php?id=378&user_opusminishop_pi2[article]=84 _blank>Werk 1</link> </li><li><link http://www.opus-kulturportal.de/index.php?id=378&user_opusminishop_pi2[article]=85 _blank>Werk 2</link></li><li><link http://www.opus-kulturportal.de/index.php?id=378&user_opusminishop_pi2[article]=86 _blank>Werk 3</link></li></ul>


<link fileadmin/sabinegraf/Biographie_Frising.pdf _blank download_pdf "Download PDF starten.."><img src="fileadmin/images/pdf-icon.gif" alt="undefined" />Mehr über Marc Frising</link> oder unter <link http://www.frising.eu/>www.frising.eu</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>13. &quot;Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage&quot; im Saarland</title>
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			<description>Erweiterte Realschule St. Wendel wird ausgezeichnet</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Große Freude bei der Erweiterten Realschule St. Wendel: Die Schule wird am Dienstag, 02. März 2010&nbsp; um 11.30 Uhr in der Aula der Erweiterten Realschule St. Wendel, Willi-Graf-Str. 3, als 13. Schule im Saarland als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.<br /><br />Im Beisein von &nbsp;zahlreichen Ehrengästen wie Landrat Udo Recktenwald und Bildungsstaatsekretär Stephan Körner werden Urkunde und Plakette für die Projektarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass verliehen. „Die bekannte Tennisspielerin Kristina Barrois, mehrfache deutsche Meisterin und derzeit Nr. 80 der Weltrangliste,&nbsp; hat als ehemalige Schülerin der ERS St. Wendel gern die Patenschaft übernommen und wird an der Ehrung teilnehmen, teilte „SOR-SMC“ - Landeskoordinator Dr. Burkhard Jellonnek. Die Schule hat im Juni 2009 eine Projektwoche im Rahmen der Aktion „Vielfalt tut gut!“ teilgenommen und zahlreiche Aktionen für Toleranz, Demokratie und Antirassismus durchgeführt. An der erforderlichen Unterschriftenaktion beteiligten sich nicht weniger als 96 Prozent aller an der Schule Tätigen.<br /><br />Bundesweit gehören der „SOR-SMC“ - Aktion aktuell 689 Schulen mit über einer halben Million Schülerinnen und Schülerinnen an, damit ist es das größte Schülernetzwerk der Bundesrepublik. Im Saarland wurden neben der Erweiterten Realschule St. Wendel &nbsp;wurden bislang die Integrierte Gesamtschule Dillingen, die Saarbrücker ERS Ludwigspark, die Erweiterte Realschule Friedrichsthal, die ERS Wellesweiler, die Erweiterte Realschule Am Sonnenhügel Völklingen,&nbsp; die Gesamtschule des Saarpfalzkreises in Gersheim, das Saarpfalz-Gymnasium Homburg, die Gesamtschule Neunkirchen, das Illtal-Gymnasium Illingen, die Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle und das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium Völklingen sowie die &nbsp;Robert Schuman-Schule Großrosseln ausgezeichnet. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>5 Städte - 7 Tage</title>
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			<description>Gastspielreise der Deutschen Radio Philharmonie</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter der künstlerischen Leitung ihres Chefdirigenten Christoph Poppen geht die Deutsche Radio Philharmonie vom Samstag, 27. Februar, bis zum Freitag, 5. März, auf Konzertreise. Stationen sind Karlsruhe, Heilbronn, Friedrichshafen, Bozen und München. Der finnische Meisterpianist Olli Mustonen begleitet das Orchester. Bekannt für seine kreativen und leidenschaftlichen Auseinandersetzungen mit traditionellem Repertoire, spielt Olli Mustonen „das“ Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky, das b-moll-Konzert op. 23.<br /><br /> Auf dem Programm der Deutschen Radio Philharmonie stehen außerdem die 5. Sinfonie von Peter Tschaikowsky und Schostakowitschs 5. Sinfonie – Sinnbild für fehlgeschlagene staatliche Lenkungsversuche: Nachdem der Komponist von offizieller Seite für eine seiner Oper kritisiert worden war, schuf er diese Sinfonie als „praktische Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik“ und bot es für die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution an. Er wurde umgehend rehabilitiert. Heutige Hörer lesen die Ironie zwischen den Notenlinien heraus.<br /><br />Das Auftaktkonzert (3. Soirée) am Freitag, 26. Februar, 20.00 Uhr, in der Saarbrücker Congresshalle ist ausverkauft, wird aber live auf SR 2 KulturRadio übertragen. Die Konzerte in Karlsruhe, Bozen und München werden mitgeschnitten und auf SR 2 KulturRadio gesendet.<br /><br />Konzertstationen der Deutschen Radio Philharmonie vom 27.2.-5.3.2010:<br /><br />Samstag, 27. Februar, 20.00 Uhr, Karlsruhe, Konzerthaus<br /> Dienstag, 2. März, 19.30 Uhr, Heilbronn, Festhalle Harmonie<br /> Mittwoch, 3. März, 20.00 Uhr, Ludwig Dürr Saal im Graf Zeppelin Haus <br />Donnerstag, 4. März, 20.00 Uhr, Bozen, Konzerthaus Joseph Haydn<br /> Freitag, 5. März, 20.00 Uhr, München, Herkulessaal<br /><br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sankt Ingberter Jazz im Internet</title>
			<link>http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=362</link>
			<description>24. Internationales Jazz Festival St. Ingbert 2010 online</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kaum eine Technologie hat eine so rasante Entwicklung genommen wie die der elektronischen Kommunikation. Zentraler Baustein ist dabei das Internet, zu dem die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Zugang hat. Kein Wunder, dass das weltweite Netzwerk immer häufiger als Informationsmedium genutzt wird. Das haben auch die Macher des Internationalen Jazz Festivals Sankt Ingbert erkannt und eine eigene Webpräsenz eingerichtet.<br /><br />Unter der Adresse <link http://www.expierience-jazz.de/>www.expierience-jazz.de</link> gibt es alles Wissenswerte zur aktuellen Ausgabe des Festivals, das von 18. bis 28. März im Kulturzentrum Alte Schmelz stattfinden wird.&nbsp; Neben detaillierten Angaben zu Künstlern und Programmen findet man auch Vorverkaufsstellen und Eintrittspreise. Bislang erschienene Presseartikel sind ebenso einsehbar wie hochauflösende Fotos für Medienvertreter.<br /><br />Der Name der Internetpräsenz <link http://www.experience-jazz.de/>www.experience-jazz.de</link> bezieht sich auf den neuen Titel des Festivals, das 2010 erstmals „Experience Jazz“ heißen wird und somit auf die Erfahrung anspielt, die man im Laufe fast eines Vierteljahrhunderts in Sankt Ingbert gesammelt hat.<br /><br />Karten für das 24. Internationale Jazz Festival St. Ingbert sind ab sofort an allen ProTicket-Vorverkaufsstellen und unter <link http://www.proticket. de/>www.proticket. de</link> erhältlich.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herausragend! </title>
			<link>http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=361</link>
			<description>Neues Internetangebot des Kulturmagazins OPUS</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;<b>„Wir sind ein Kulturmagazin für das Saarland und die Großregion, das gilt auch für unsere Internetseite“, erklärt OPUS-Herausgeber Kurt Bohr. Nach dem zum Jahreswechsel die Internetseite eine neue Gestalt bekam, wird ab März eine neue Rubrik die Seite ergänzen. „Herausragend!“ stellt im kommenden Jahr einmal im Monat eine Künstlerin, einen Künstler der Großregion vor. </b>

Deren Werke werden in einer Auswahl von Abbildungen unter dieser Rubrik ebenso präsentiert wie ein Text zur Biografie und zum künstlerischen Schaffen. Für die Auswahl sorgt ein eigens von den Herausgebern bestellter Kommissar. „Wir haben uns für diese Lösung entschieden,&nbsp; um Beliebigkeit gerade angesichts der gebotenen Vielfalt zu vermeiden“, stellt Kurt Bohr klar. 

Dafür steht der Kommissar und das von ihm entwickelte Konzept. Der Luxemburger Kulturvermittler, Ausstellungsmacher, Mitinhaber und Mitbegründer der privaten Agentur für Kulturförderung mediArt Paul Bertemes hat für das kommende Jahr Künstlerinnen und Künstler der Großregion ausgewählt, die im monatlichen Wechsel vorgestellt werden. „Die zeitliche Begrenzung der Aufgabe ist für mich notwendig, denn der Wechsel des Amtes verbürgt, dass sich die Vielfalt der künstlerischen Positionen der Großregion abbildet“, erklärt Paul Bertemes. „Wobei Großregion nicht so sehr geopolitisch zu verstehen ist. Viel mehr geht es darum, die Geistesverwandtschaften hervorzuheben, die sich im Umkreis einer Tagesreise mit Bus oder Auto ergeben.“ 

Dem folgt das von ihm für das kommende Jahr erarbeitete Programm. Es stellt Künstlerinnen und Künstler vor, deren Arbeit, sich mit dem Thema „Abbild Mensch – ganz aktuell“ verbindet. „Dazu gehören sowohl junge, vielversprechende, als auch ältere gestandene Künstler“, fasst er seinen Ansatz zusammen. Dabei, betont er, „gibt es, was Technik und Medium betrifft keine Abgrenzungen. Malerei, Radierung, Plastik oder Video haben hier gleichermaßen ihren Platz.“ Parallel zur Ausstellung besteht auch die Möglichkeit zum Erwerb kleinerer Arbeiten, ergänzt Kurt Bohr: „Wir wollen den Künstlerinnen und Künstlern bei der Vermarktung behilflich sein und haben deswegen auf unserer Internetseite eine Vermittlungsplattform eingerichtet. Ein spezieller Button führt zum „Shop“. Die Kunstwerke der vorgestellten Künstler, vor allem Radierungen, Grafiken und kleinere Arbeiten können auf diesem Weg zum Kauf vermittelt werden.“

&nbsp;„Herausragend!“ startet im März und stellt als ersten Künstler, den in den luxemburgischen Ardennen lebenden Maler, Radierer und Bildhauer Marc Frising vor.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Drei neue Ausstellungen </title>
			<link>http://www.opus-kulturmagazin.de/index.php?id=94&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=360</link>
			<description>Ab 10. März: Anne Haring, Barbara Hindahl und Hans Huwer im Saarländischen Künstlerhaus</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Mittwoch, dem 10. März, werden im Saarländischen Künstlerhaus drei Ausstellungen eröffnet:<br /><br /> Dem Werk des saarländischen Künstlers Hans Huwer ist die Ausstellung in den beiden Galerieräumen gewidmet. In seinen mit Tuschelösungen getropften Bildern und den Kreidezeichnungen bleibt die geometrische Grundordnung zwar erkennbar, doch wird sie durch konsequentes Einbeziehen des Zufalls in den Schaffensprozess zugleich unterwandert. So zeigt die Ausstellung überraschende, sehr individuelle Werke von ästhetischem Reiz und sinnlicher Ausstrahlung.<br /><br />Die in Saarbrücken lebende Künstlerin Anne Haring hat im Studio einen Raumkörper installiert, der sich zur Bausubstanz des Künstlerhauses positioniert. Betritt man diesen durch seine geöffnete Raumecke oder durch eine seiner Wandöffnungen, sogelangt man in einen &quot;Innenraum&quot;, der sich im ambivalenten Zustand eines zusammengefalteten oder sich auffaltenden Raumes befindet.<br /><br />Im Studioblau wird eine Raum-Video-Sound-Projektion der in Mannheim lebenden Künstlerin Barbara Hindahl gezeigt.<br /><br />Zu den Ausstellungen von Hans Huwer und Anne Haring erscheint ein Katalog. <br /><br />Der Eintritt ist frei.<br /> <br />Die Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr.<br /><br /> Dauer der Ausstellung: 11.03.2010 – 18.04.2010<br /><br />Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken e.V.<br /> Karlstraße 1<br />66111 Saarbrücken<br /> Tel. 681 / 37 24 85, 681 / 39 73 28<br /> <link info@kuenstlerhaus-saar.de - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden von E-Mail"><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden von E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />info@kuenstlerhaus-saar.de</link><br /><link http://www.kuenstlerhaus-saar.de/>www.kuenstlerhaus-saar.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Gottfried Böhm zum 90. Geburtstag</title>
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			<description>Ausstellung &quot;Bauten und Projekte im Saarland&quot; ab 7. März im Historischen Museum Saar</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Prof. Gottfried Böhm beging im Januar seinen 90. Geburtstag. Seit 20 Jahren ist das sanierte Schloss mit dem Mittelbau von Gottfried Böhm wieder die Stadtkrone Saarbrückens. Dies nimmt der Deutsche Werkbund Saar gemeinsam mit dem Regionalverband Saarbrücken und der Aufbaugesellschaft Saarbrücker Schloss zum Anlass, in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt und dem Historischen Museum Saar eine Ausstellung mit den saarländischen Bauten und Projekten Gottfried Böhms zu zeigen.<br /><br />Gottfried Böhm zählt seit 60 Jahren zu den bedeutendsten deutschen Baumeistern, ist einziger deutscher Pritzker-Preisträger, dem Nobelpreis für Architektur und immer noch tätig. Er begann als Kirchenbauer und hat mit 69 sakralen Werken den Bau von Kirchen bis in die 1970er Jahre entscheidend beeinflusst. Im Saarland stehen mit St. Albert auf dem Rodenhof und St. Hildegard in Sulzbach-Neuweiler zwei Frühwerke, während St. Ludwig in Saarlouis annähernd gleichzeitig mit der einem Betonfelsen vergleichbaren Wallfahrtskirche in Neviges Mitte der 1960er Jahre entstand. Der skulpturale Umgang mit Beton &nbsp;machte Gottfried Böhm international bekannt.<br /><br />Ab 1970 konzentrierte sich seine Tätigkeit auf öffentliche Bauten, Geschäfts-, Wohn- und Siedlungsbauten und städtebauliche Projekte. Als einer der ersten Nachkriegsarchitekten hat er wieder die Bedeutung der vorhandenen Bausubstanz und des überkommenen Stadt- und Ortsbildes respektiert und in diesem Zusammenhang seine Neubauten errichtet. Er hat sich nie dem Diktat einer strengen Rasterarchitektur unterworfen, sondern mit seinen sehr plastisch wirkenden, phantasievollen Bauwerken eine für den Menschen erlebbare Architektur geschaffen.<br /><br />Böhm entwickelt all seine Entwürfe über Handzeichnungen. In der vom Deutschen Werkbund Saar konzipierten Ausstellung wird das saarländische Werk vorgestellt mit. originalen Kohlezeichnungen, Fotografien aus der Entstehungszeit sowie mit heutigen aufnahmen. Dazu kommen zwei große Modelle, Urkunden, Publikationen und ein Film mit und über Böhm. In elf Stationen sind die Kirchen zu sehen, das Gutachterverfahren Saarbrücker Schloss, die Wohnbebauung Talstraße, die Stadtmitte Dudweiler mit dem Bürgerhaus und das Saarbrücker Schloss, der Umbau des Staatstheaters, Saarbrücken-Malstatt &nbsp;und im Original, das von Böhm erbaute Historische Museum. Gezeigt wird auch das Spätwerk Böhms, der neue Glockenturm von St. Hildegard.<br /><br /><br />Es erscheint ein Künstlerbrief „Gottfried Böhm im Saarland“, für den Deutschen Werkbund Saar herausgegeben vom Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis mit Texten von Marlen Dittmann und Johann Peter Lüth.<br /><br />Zu erwerben ist auch ein von Böhm signierter Druck von der Originalzeichnung für das Deckenbild im Festsaal des Schlosses, Auflage 30 Exemplare.<br /><br /><br />Am 25. März 2010, findet um 19.00 Uhr eine Begleitveranstaltung statt.<br /><br /> Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Köln spricht über das Werk Gottfried Böhms, eine Diskussion zur jüngsten Geschichte des Saarbrücker Schlosses schließt sich an. <br /><br />Teilnehmer sind: Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Landeskonservator i.R. Johann Peter Lüth, Prof. Dr. Georg Mörsch, Zürich und Prof. Dr.Wolfgang Pehnt.<br /><br />Die Moderation hat Dietmar Schellin, SR.<br /><br /><br /><b>Gottfried Böhm<br /> Bauten und Projekte im Saarland<br /> Ausstellung vom 7. bis 28. März 2010 im <link http://www.historisches-museum.org/>Historischen Museum Saar</link><br />Eröffnung am 7. März 2010 um 11.00 Uhr in Anwesenheit von Gottfried Böhm<br /></b> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 18:28:00 +0100</pubDate>
			
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