Saarland Online
Ursapharm Logo

KULTURKALENDER

 

Alte Schätze in neuem Licht

Samstag, 13. Juni


Das Rheinische Landesmuseum Trier zeigt ab September 2009 seine Sammlung in moderner Präsentation.

Ab September 2009 präsentiert das Rheinische Landesmuseum Trier große Teile seiner Sammlung in einem vollkommen neuen Erscheinungsbild. Zum ersten Mal ermöglicht das Museum seinen Besuchern einen kompletten Gang durch die Geschichte Triers und der Trierer Region. Vom ersten Steinwerkzeug, das vor 200.000 Jahren von Menschen hergestellt wurde, bis hin zum Porträt des letzten Trierer Kurfürsten lässt sich die Vergangenheit anhand ihrer unmittelbaren archäologischen Zeugen erfahren – modern, spannend und abwechslungsreich präsentiert und inhaltlich zeitgemäß aufgearbeitet.

Highlights der neu präsentierten Sammlung sind unter anderem Hortfunde mit Schmuck und Waffen der Bronzezeit, keltische Fürstengräber, Spuren des ältesten römischen Militärlagers in Deutschland sowie die Ausstattung der Barbarathermen, einer der größten und prächtigsten Badeanlagen im Römischen Reich. Die Besucher erwarten erhaltene historische Glasmalereien des Trierer Doms, überraschende Einblicke in eine mittelalterliche Abfallgrube und die barocke Pracht der Trierer Kurfürsten. Zudem wird der Stolz aller Trierer ausgestellt: Der unscheinbare, aber bedeutende Beweis für den Status Triers als älteste Stadt Deutschlands, ein hölzerner Pfeiler der ersten Brücke über die Mosel.

Die Vergangenheit der Stadt kann nirgendwo so anschaulich dokumentiert werden wie im Rheinischen Landesmuseum Trier. Als zentrale Forschungseinrichtung für die Archäologie in Trier und der Region bietet das Museum fundiertes Wissen über das Leben in vergangenen Zeiten aus erster Hand. Viele der Stücke, die ab September in den neu eingerichteten Räumlichkeiten zu sehen sein werden, werden zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt.   Die Neueröffnung im September 2009 umfasst eine Fläche von 2.000 Quadratmetern und elf Säle, die die Themen Steinzeit, Bronzezeit, Kelten, Romanisierung, römische Grabdenkmäler, frühes römisches Trier, Früh-, Hoch- und Spätmittelalter und Renaissance sowie Barock präsentieren. Für die Ausstellungsarchitektur zeichnen die Architekten von neo.studio Berlin verantwortlich.

Der Fokus des neuen Ausstellungskonzepts liegt auf der atmosphärischen Präsentation der historischen Objekte als authentische Zeugnisse aus der Vergangenheit, die den Besuchern einen unmittelbaren Blick in die Geschichte erlauben und die Grundlage für die Arbeit der im Museum forschenden Wissenschaftler bilden. Medienstationen erläutern die wichtigsten Methoden und Techniken der Archäologie. Auf diese Weise wird die Arbeitsweise der Wissenschaftler hinter den Kulissen sichtbar. Für die kommenden Jahre ist die Neugestaltung weiterer Räume geplant.

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.landesmuseum-trier.de