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Carmen Herrera

Kaiserslautern, 23.01.2010 bis 02.05.2010

Carmen Herrera

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Beschreibung

Malerei und Zeichnung 1948 - 2001

Die Pfalzgalerie präsentiert insgesamt 55 Arbeiten aus dem Zeitraum zwischen 1948 und 2007 – die erste Retrospektive des Werkes der amerikanischen Künstlerin in Europa.

Trotz ihrer Kontakte zu bekannten und einflussreichen Künstlern und der herausragenden Qualität ihres Werkes hat Carmen Herrera relativ selten ausgestellt. Durch diese umfangreiche Ausstellung erfährt ihr bislang zu wenig bekanntes Schaffen die gebührende Aufmerksamkeit.

Die Künstlerin ist 1915 in Havanna, Kuba, geboren und lebt seit 1954 in New York. Nach einem Studium der Architektur an der Universidad de La Habana erhielt sie ihre künstlerische Ausbildung 1943-1947 an der Art Students League in New York. Zu ihrem dortigen Freundeskreis gehörten Barnett Newman und Wifredo Lam. Ein längerer Aufenthalt in Paris von 1948 bis 1953 brachte die stilistische Entwicklung ihres Schaffens von der gestischen Abstraktion der französischen Nachkriegskunst zu stringenter formaler Haltung. Von 1954 an wieder in New York, hat Carmen Herrera über ein halbes Jahrhundert ein herausragendes konkretes Werk geschaffen, das konsequent der ungegenständlichen Kunst gewidmet ist. Sie konzentriert sich seit den frühen 1950er Jahren auf die reine Geometrie – Linie, Farbe, Oberfläche sind die formalen Elemente, deren Autonomie eine eigenständige ästhetische Wirklichkeit begründet. Ihre Werke sind das Ergebnis von Harmonie und Spannung gegensätzlicher Farbflächen, die der Oberfläche Lebendigkeit geben. Mit reduzierten Mitteln werden negativ-positive Formen und optischer Rhythmus von großer Komplexität erzielt. Herreras Arbeit der 50er Jahre greift oft in überraschender Weise bereits den künstlerischen Entwicklungen der 60er Jahre im Bereich der Minimal Art und des Hard Edge voraus.

Das Projekt fügt sich in eine Reihe von Ausstellungen des Museums Pfalzgalerie, die amerikanischen Künstlern, hauptsächlich des abstrakten Expressionismus, gewidmet waren. Carmen Herreras Werk öffnet den Blick auf die hierzulande wenig bekannten außereuropäischen Varianten konkret-konstruktiver Kunst, hier insbesondere auf den lateinamerikanischen Beitrag.


Hinweise

Eröffnung: 22.01.2010, 19 Uhr. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen mit zahlreichen Abbildungen sowie Texten von Britta E. Buhlmann, Jonathan Watkins, Carmen Juliá und Juan Ledezma, herausgegeben von Nigel Prince, Umfang 84 Seiten, Preis 30 Euro, ISBN 978-1-904864-54-7. Bild: Carmen Herrera, Red with white Triangle 1961, Acryl.

Tickets:
Kontakt:


Veranstalter: Pfalzgalerie

Pfalzgalerie
Strasse: Museumsplatz 1
Stadt: 67657 Kaiserslautern
Telefon: 0631/3647 -201
Telefax: 0631/3647 -202
Web: http://www.pfalzgalerie.de
E-Mail: info@pfalzgalerie.bv-pfalz.de



Veranstaltungsort: Pfalzgalerie

Strasse: Museumsplatz 1
Ort: 67657 Kaiserslautern
Telefon: 0631/3647 -201
Web: http://www.pfalzgalerie.de
E-Mail: info@pfalzgalerie.bv-pfalz.de



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